Dieser Artikel ist für Bibelmuffel – für Leute, deren Bibel ein eher einsames Dasein fristet. Er richtet sich an Menschen, die mehr Bibel lesen möchten, aber an ihrer eigenen Lebensrealität scheitern.
In den nachfolgenden Zeilen gebe ich einen ehrlichen Einblick in mein eigenes Erleben. Der Einblick soll eine Einladung sein, deine eigenen kreativen Wege zu finden, wie du vermehrt die Bibel in dein Leben integrieren kannst. Hast du eigene Ratschläge und Erlebnisse? Dann lass uns in den Kommentaren daran teilhaben.
Biografie eines Bibelmuffels
Es ist reine Gnade Gottes, dass ich über die vergangenen Jahrzehnte nicht dem geistlichen Hungertod erlegen bin. Als Teenager war ich noch voll motiviert. Ich habe mir die Jahresbibel vorgenommen und das sogar durchgezogen. Eine ziemliche Leistung, auch wenn es zwischendurch wohl mehr ein Überfliegen war als ein Lesen. Ich habe es geschafft. Ich habe die Bibel durchgelesen.
Ich habe auch Bibelverse auswendig gelernt. Ein „Onkel“ hatte mir als Kind eine Belohnung versprochen, wenn ich einen Set Bibelverse der Navigatoren auswendiglerne. Die Hälfte habe ich wohl geschafft, aber der Preis wurde meines Wissens verpasst. Trotzdem haben mich die damals gelernten Verse begleitet. Sie sind für mich wertvolle und schnell abrufbare Ankerpunkte geworden in Fragen des Glaubens.
Ich erachte es als Glück, in einem bibelgesättigten Haus aufgewachsen zu sein. Meine frühesten Erinnerungen reichen weit in die Kindheitsjahre zurück. Vor meinem inneren Auge sehe ich meinen Vater Stille Zeit machen in Äthiopien, auf der Veranda unseres Ferienbungalows, als ich wohl fünf Jahre alt war. Er las in der Offenbarung, meine ich mich zu erinnern. Die Vögel kamen uns besuchen und pikten die gestreuten Brotkrumen auf.
Etwas anspruchsvoller wurde es in den Jugendjahren. Das Lesen der Losungen am Familientisch gehörte zum Alltag – nicht immer zur Freude der Söhne. Die Lesung vor der Mahlzeit war Quälerei – wir waren am Wachsen und hatten Hunger! Die Lesung nach der Mahlzeit war ebenfalls eine Zumutung – wir waren satt und hatten zu tun!
“Lies die Bibel, bet jeden Tag” – das war das Lied, was wir als Kinder gesungen hatten. Wir waren nun aber etwas älter und aufgeklärter und wollten uns von Gesetzlichkeiten befreien. Das Bibellesen sollte kein Zwang sein. Das stimmt. Für uns bedeutete dies, die Ketten der eingespielten Traditionen abzuschütteln. So jedenfalls war die Grundstimmung in meinem Milieu, als es Richtung Volljährigkeit ging.
Diverse meiner Freunde haben sich damals Freiheit genommen, die Bibel (und teilweise auch den Glauben) sehr gründlich beiseitezulegen. Ich selbst habe mich auf einem Minimalmodus eingepegelt, welcher für mein Leben bestimmend wurde. „Chum las la bambele“ wurde zum Bibellese-Motto. Ich wurde zum Bibelmuffel ohne grosse Lese-Disziplin.
Dieser eingepegelte Modus wurde nur spärlich durchbrochen durch temporäre Sachzwänge. Irgendwann besuchte ich eine Bibelschule. Ich wurde Jugendpastor. Die dazu gehörenden Pflichten halfen mir, mich zumindest punktuell in die Bibel zu vertiefen. Im Grossen und Ganzen lebte ich jedoch über Jahrzehnte hinweg aus den Reserven vergangener Zeiten und sporadischen Bibel-Notrationen.

Der Wunsch zur Veränderung
Irgendwann bemerkt man sie hoffentlich, die geistliche Unterernährung. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Bewusstsein bei mir zunehmend verstärkt. Zwei Gründe dafür möchte ich erwähnen.
Zum einen merkte ich, wie schlecht ich ausgerüstet bin, um in den theologischen Diskussionen unserer Tage zu bestehen. In diese Diskussionen hatte ich mich mit dem Start von Daniel Option vor einigen Jahren Hals über Kopf hineingeworfen. Das Parkett der schwierigen Bibelfragen habe ich dabei oft gemieden, weil ich schlicht und einfach merkte, wie gering mein Bibelwissen im Vergleich zu anderen „da draussen“ war. Wie wollte ich Antworten haben auf Anfragen an den Glauben, wenn ich das Dokument meines Glaubens nicht regelmässig las? Wie wollte ich Wahrheit von Lüge unterscheiden, ohne mich intensiver mit der Wahrheit Gottes zu befassen (Joh 17,17)?
Zum anderen merkte ich, wie mir etwas Wesentliches fehlte in meinen persönlichen geistlichen und seelischen Nöten. Wie wollte ich neue Kraft schöpfen und innerlich Heil werden, wenn ich mich nicht den zugegeben unbequemen, aber letztendlich kraft- und heilsspendenden Worten Gottes aussetzte (Ps 119,28; Jer 15,16)?
Anfang 2024 war die Zeit reif und der Bibelmuffel wagte das undenkbare, auszusprechen: „Ich will noch einmal die ganze Bibel lesen.“

Das Wort darf sperrig sein
Dem Wunsch, noch einmal die Bibel zu lesen, war eine eigenartige persönliche Einsicht vorangegangen: Wenn die Bibel wieder mehr Gewicht in meinem Leben finden sollte, musste sich das auch in Gramm und Kilogramm ausdrücken. Die Bibel musste nicht nur virtuell entstaubt werden, sondern ganz reell. Ich musste die Bibel wieder physisch in mein Leben integrieren.
Theoretisch gesehen sind diese kleinen rechteckigen Bildschirme, welche seit einigen Jahren so bestimmend in unser Leben einwirken, gute Hilfsmittel. Du kannst heute immer deine Bibel mit dabeihaben — ohne dass es Umstände bereitet, ohne dass sie Platz einnimmt oder irgendwo vergessen geht.
Bei allen Vorzügen habe ich diese neue Realität aber schon immer auch als Abwertung empfunden. Die Bibel-App findet sich auf dem Smartphone auf der gleichen Ebene wie die Nachrichten-App, wie Instagram oder WhatsApp. Das ewige Wort Gottes fühlt sich hier irgend gleichwertig an wie die vergänglichen Meldungen unserer schnelllebigen Welt.
Ich realisierte, dass die Bibel in meinem Leben wieder auf einer anderen Ebene Raum einnehmen musste als nur in Bits und Bytes. Sie musste wortwörtlich wieder ein gewichtiges Dokument in meinem Leben werden. Etwas, was eine Hand von mir in Anspruch nehmen darf. Etwas, wo ich daran denken muss, wenn ich aus dem Haus gehe. Wo ich dran denken muss, wenn es wieder nach Hause geht. Etwas, was sperrig in mein Leben hineinwirkt.
Ich startete das Experiment beim Kirchgang am Sonntag. Dass es dafür ein klein wenig Mut brauchte, hört sich vielleicht schräg an. Aber tatsächlich sind physische Bibeln über die vergangenen Jahrzehnte eher aus meinem freikirchlichen Milieu verschwunden – zumindest was den Sonntagmorgen betrifft. Die Bibelverse der Predigt kriegst du per PowerPoint geliefert. Eine gedruckte Bibel in der Hand droht dich auch in deiner Freikirche als „Bibel-Fundi“ zu entlarven.
Ich nahm sie trotzdem mit. Es war reine Selbsthilfe. Mit der Bibel in der Hand würde ich mehr mitlesen, mehr mitdenken. Das Risiko, dass mich der Banknachbar aus dem Halbschlaf holen musste, würde sich auch reduzieren. Lauter positive Effekte! Wenn ich die Bibel öfter in der Hand habe, schlage ich sie auch öfter auf. So einfach ist das. Ich kann dieses primitive Selbsthilfeprogramm nur empfehlen.

Bibellesen für Bibelmuffel
Wie erwähnt kam Anfang 2024 dieser Wunsch auf, mich nochmals der ganzen Bibel zu stellen. Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich wohl knapp die Hälfte der Bibel studiert. Damit ist schon mal klar, dass ich nicht im Jahresbibel-Modus unterwegs bin.
Ich möchte kurz zeigen, wie das Projekt bei mir konkret aussieht. Folgende Rahmenbedingungen habe ich mir am Anfang gesetzt:
- Ich halte meinen Fortschritt in einer Übersicht fest. Für jedes gelesene Kapitel wird ein Kästchen ausgemalt. Das sorgt für einen kleinen Belohnungsmoment und schafft Übersicht.
- Ich nehme mir vor, täglich 1 Kapitel zu lesen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
- Ich setze mich nicht unter Druck, wann ich fertig sein muss.
- Erster Kaffee = Bibellesen. Bibellesen vergesse ich gerne, Kaffee trinken jedoch nie. Binde das, worin du inkonsequent bist, an das, was du sicher nie vergisst.
- Ich lese mit dem Schreiber. Will heissen: Ich überfliege nicht nur, sondern versuche zu verstehen, schlage mal eine Parallelstelle nach, mache Notizen am Seitenrand.
- Ich rede darüber. Mein Plan die Bibel zu lesen, darf bekannt sein. Die Leute sollen darum wissen und nachfragen können.
So startete ich also in das Abenteuer. Ich habe anfänglich viel im Neuen Testament gelesen – habe mit meinen Lieblingsbüchern angefangen. Dann noch etwas Weisheitsliteratur und einige Psalmen. Nicht immer war ich konsequent. Es gab Unterbrüche. Da ich aber meinen Fortschritt festhielt, fiel ich nie auf Feld Eins zurück. Nach Aussetzern konnte ich immer wieder den Ball da aufnehmen, wo ich den Faden verloren hatte. So ging es immer wieder vorwärts, wenn auch in kleinen Schritten. 😊
Gegen Ende 2025 kam für mich eine entscheidende Phase. Zum einen realisierte ich, wie weit der Weg vor mir noch war. Ich hatte es in zwei Jahren vielleicht auf 10% der Bibel gebracht. Es würde eine neue Hingabe an das Projekt brauchen. Vor allem aber lauerten die umfangreichen und teils langfädigen Bücher des Alten Testaments. Würden meine Vorsätze Levitikus überleben?
Anfang 2026 gab es dann kein Zurück mehr: Erstes Buch Mose, erstes Kapitel, erster Vers. Ich wollte es zumindest versuchen. Tatsächlich konnte ich die Levitikus-Hürde überwinden. In den ersten 4 Monaten dieses Jahres habe ich mich durch 5 Bücher Mose geackert und bin mittlerweile in den Samuel-Büchern angekommen. Für einen Bibelmuffel wie mich ein grosser Erfolg!
Ich habe mittlerweile meine Rahmenbedingungen verfeinert und erweitert:
- Ich lese an Wochenenden mehr als nur ein Kapitel. An Samstagen und Sonntagen liegen 2, 3 oder mehr Kapitel drin. Das beschleunigt das Vorwärtskommen.
- Ich setze mir realistische Zwischenziele. Mit den kleinen Lese-Sprints an Wochenenden kann ich diese Zwischenziele erreichen oder gar übertreffen.
- Die Psalmen sind der perfekte Backup. Wenn ich echt keinen Bock auf Volkszählungen, Geschlechtsregister oder Opfervorschriften habe, ist ein Psalm die perfekte Alternative. Natürlich ein möglichst kurzer…😊
- Ich arbeite mit einfachen Hilfsmitteln. Zu den Parallelstellen haben sich eine Studienbibel und eine Worterklärungs-App gesellt. Das hilft mir, mich in der doch fremden Welt des Alten Testaments besser zurechtzufinden.

Persönliche Wirkungen
Wenn dieser Artikel veröffentlicht wird, habe ich wohl knapp die Hälfte der Bibel gelesen. Ich habe noch einen weiten Weg vor mir. Aber ich bin drangeblieben. Was mich am meisten ermutigt ist, dass ich heute disziplinierter am Lesen bin als am Anfang meines Projekts.
Immer wieder profitiere ich von der Lektüre. Ich entdecke auch in den langfädigen Passagen interessantes. Ich lerne Gott endlich mal nicht nur aus einzelnen Vers-Nuggets kennen, sondern aus der Entfaltung der biblischen Geschichte mit allen Höhen und Tiefen.
Das Lesen der Schrift macht etwas mit mir persönlich. Der Spiegel, den sie mir vorhält, ist nicht immer ganz einfach auszuhalten. Er ist entlarvend. Aber auch auf eigenartige Weise heilsam.
Auch habe ich die Bibel und deren Geschichten als einen natürlichen Anknüpfungspunkt für Glaubensgespräche kennengelernt. Die „Luft“, die wir hier im Westen atmen ist immer noch bibelgesättigt. Ohne es zu wissen, verwenden meine kirchenfernen Freunde täglich biblische Metaphern, Redewendungen und Wörter. Ich bin aufmerksamer geworden für solche Anknüpfungspunkte.
Im anglophonen Raum haben die vergangenen Jahre massive Zunahmen bei den Bibelverkäufen gebracht. Eine erstaunliche und ermutigende Entwicklung. Entscheidend ist jedoch das wir die Bibel lesen! Dies bestätigt eine aktuelle Studie der Amerikanischen Bibelgesellschaft zu den Lesegewohnheiten der Amerikaner. Die Studie stellt eine Verbindung zwischen Lesegewohnheiten und der Einstellung zur Bibel fest:
- Unter den Befragten, die angaben, dass die Bibel eine transformative Wirkung auf ihr Leben habe, erklärten 64 %, den größten Teil oder die gesamte Bibel gelesen zu haben.
- Im Gegensatz dazu gaben 60 % derjenigen, die die Bibel als Instrument zur Kontrolle oder Manipulation betrachten, an, wenig oder gar nichts von der Bibel gelesen zu haben.
Hier wird eine interessante Realität sichtbar: Die Bibel entfaltet ihre verändernde Kraft scheinbar vor allem im zusammenhängenden Lesen. Dies sollte jeden motivieren, sich nicht einfach mit „Cherry-Picking“ und ‘Tagesvers’ zufrieden zu geben.
Aber auch die andere Feststellung ist interessant: Wer die Bibel kritisiert, hat sie möglicherweise wenig oder gar nicht gelesen. Tatsächlich entpuppt sich die gerade im virtuellen Raum grassierende Kritik an der Bibel beim zusammenhängenden Lesen oft als Strohmann oder als Fehlargumentation. Das vielleicht beste Mittel, um sich gegen bibelkritische Argumente zu wappnen, ist wohl, das kritisierte Buch tatsächlich zu lesen. So erlebe ich es jedenfalls.

Eine Einladung
Durch die Geschichte der Erweckungsbewegungen der vergangenen Jahrhunderte zieht sich die Bibel als oft übersehene, aber entscheidende Komponente.
So war die bis heute nachwirkende Erneuerungsbewegung des Pietismus zuallererst eine Bibelbewegung. Die formative Schrift dieser Bewegung, die Pia Desideria, hatte als klares erstes Anliegen, Gottes Wort reichlicher unter die Leute zu bringen. Im Pietismus wurde die Bibel – auch dank vereinfachten Druckverfahren — zu einem Buch, das man nicht nur in der Kirche hörte, sondern zu Hause las.
Die Jesus People Bewegung der späten 1960er und der 1970er Jahre machte die Bibel zu ihrem gegenkulturellen Manifest. Neue zugängliche Bibelübersetzungen wie „The Living Bible“ verbreiteten sich. Die Bibel wurde zum Dreh- und Angelpunkt dieser Bewegung und auf das ganze Leben angewendet. Gelesen und ausgelegt wurde überall: ums Feuer am Strand, in der überfüllten Stube und im Teehaus. „Bibel Study“ — der legendäre Song von Darrell Mansfield, transportiert dieses Feeling perfekt. Hier war Bibellesen nichts Verstaubtes, sondern der Herzschlag einer Bewegung: „Bible Study, Yeah!“
Heute ruft eine neue Generation von Influencern zum Bibellesen. Der Fussballstar Alisson Becker kommt mit Bibel zum Fussballtraining. Jasmin Neubauer betreibt mit „Liebe zur Bibel“ einen der reichweitenstärksten christlichen Portale und verlegt ihre eigenen, schön gestalteten Bibeln. Youtuber Tim Wildsmith bringt es nur mit der Präsentation von neuen Bibelausgaben auf über 300k Abonnenten. Mich selbst wird man Ende September in Zürich antreffen, wenn der aufstrebende Josiah Queen in längst ausverkaufter Halle seinen grossen Hit „Dusty Bibles“ anstimmen wird:
We got dust on our Bibles, brand-new iPhones
No wonder why we feel this way
We walk with our eyes closed, blind leading blind folks
I’m done with those idols and dusty Bibles
Ist es die junge Generation, die uns alten Knackern beibringen muss, wieder die Bibel unter den Arm zu nehmen, wenn wir aus dem Haus gehen? Wie wäre es, wenn wir unsere Bibel tatsächlich abstauben würden? Wenn wir sie wieder neu studieren und in unsere Leben integrieren würden? Wenn sie in unseren Gemeinden und Hauskreisen mehr Raum erhalten würde? Wenn sie im besten Sinne wieder handfest werden könnte in unseren Leben? Ich möchte dafür werben – nicht als einer, der das Bibellesen gemeistert hätte, aber als einer der mehr von ihrer verändernden Kraft erleben möchte.
Lass mich in den Kommentaren an deinen Erlebnissen und Bibellese-Strategien teilhaben!
Titelbild: iStock
Weitere Bilder: Peter Bruderer






Danke für diesen Beitrag! Mir ist es ein Rätsel, wie man überhaupt über Abstufungen der Zentralität der Bibel sprechen kann. Woran messen wir denn in letzter Instanz Wahrheit, wenn nicht an ihr? Ohne diesen Massstab bleiben uns entweder andere Autoritäten (wie im Katholizismus) oder unser Verstand. Und so sehr ich den Verstand als Philosoph für wichtig erachte, er ist anfällig und kann keine Offenbarung ersetzen. Meines Erachtens ist es gerade die fehlende Bindung an die Schrift, die zu vielen theologischen Fehlern geführt hat.
Als Tipp würde ich geben: lies die Bibel mit dem Framing “Versprechungen und Bedingungen”. Will heißen, Gott macht Versprechen, die an Bedingungen geknüpft sind. Erfüllen wir die Bedingungen, sind die Versprechungen unser. Wer Segen, Erfolg, Kraft, gute Beziehungen etc. will, wird hier einen reichen Schatz vorfinden. Das heisst nicht, dass die Schrift bloss ein Steinbruch für persönlichen Erfolg ist.
Eine meiner Lieblings-Verheißungen: Psalm 37:3–4 ELBBK
[3] Vertraue auf den HERRN und tu Gutes, wohne im Land und weide dich an Treue; [4] und ergötze dich an dem HERRN: So wird er dir geben die Bitten deines Herzens.
Was darüber hinaus mein Bibellesen transformiert hat, war, einen PhD in analytischer Philosophie zu machen. Aber das ist wohl definitiv nicht für jedermann 😜