Der Gott von TobyMac

Peter Bruderer
single-image

Truett ist tot. Die Nach­richt schnitt mir wie ein Mes­ser durchs Herz. Nein — nie­mand aus mei­ner Fami­lie. Nicht mal eine Per­son, wel­che ich je getrof­fen hät­te. Aber Truett «Tru­Dog», der Sohn von Toby McKe­han ali­as «Toby­Mac». Der Jun­ge, des­sen Kin­der­stim­me mich bereits vor 18 Jah­ren auf dem ersten Solo­al­bum von Toby­Mac erfreu­te. Der Jun­ge — des­sen Stim­me seit­her wohl fast auf jeder Plat­te sei­nes Vaters auf­kreuz­te. Der Jun­ge der sei­nem Vater in den letz­ten Jah­ren auch gros­sen Kum­mer gemacht hat. Mit 21 Jah­ren. Am 23. Okto­ber 2019. Tot.

Wenn die­se Nach­rich­ten­mel­dung schon mir das Herz gebro­chen hat, was wür­de es dann mit dem Herz sei­nes Vaters tun? «Wir müs­sen für ihn beten — schiesst es mir durch den Kopf. Es ist wich­tig dass Toby bei Gott bleibt». Ich schrei­be mei­nem Bru­der. Der soll auch beten. Zu vie­le Geschich­ten hab ich in den ver­gan­ge­nen Mona­ten von Men­schen gele­sen, wel­che ange­sichts von per­sön­li­chen Lei­der­fah­run­gen oder der Begeg­nung mit mensch­li­chem Leid, ihren Glau­ben an den Nagel gehängt haben.

Und wäh­rend ich das Gan­ze immer noch am Ver­ar­bei­ten bin und sich die Todes­mel­dung ihren Weg um den Glo­bus bahnt, mel­det sich der Vater zu Wort. Er hat sei­ne Kana­da-Tour abge­bro­chen. Er spricht über sei­nen Sohn. Und die let­zen Wor­te sei­nes State­ments sind die­se:

Wir fol­gen Gott nicht, weil wir irgend eine Art Geheim­ab­kom­men mit ihm haben. Bei­spiels­wei­se: «Wir wer­den dir fol­gen, wenn du uns seg­nest».
Wir fol­gen Gott weil wir ihn lie­ben. Es ist uns eine Ehre.
Er ist der Gott der Ber­ge und der Täler.
Und er ist über allen Mas­sen schön.
Toby­Mac — eige­ne Über­set­zung

Die­se Wor­te haben mich bewegt, berührt, her­aus­ge­for­dert und fas­zi­niert. Wie kann ein Mensch der gera­de sei­nen Sohn ver­lo­ren hat, so reden? War­um reckt er nicht die Faust gen Him­mel? Wie ist das nur mög­lich, dass er in die­ser Tra­gik über Got­tes Schön­heit spricht? Über sei­ne Lie­be für ihn? Über die Ehre ihm nach­fol­gen zu dür­fen?

‹Mein› TobyMac

Toby­Mac 2011 am Spring­time Festi­val

Als ich ca 1990 als Teen­ager an ein christ­li­ches Musik­fe­sti­val nach Deutsch­land darf, stört ein gänz­lich unbe­kann­tes Trio namens DC Talk mit ihrem Hip­hop den belieb­ten Ein­heits­brei aus Rock und Pop. Nie­mand ahnt damals, wie die­se Band in den kom­men­den Jah­ren die christ­li­che Musik­welt revo­lu­tio­nie­ren wür­de.

Mil­lio­nen von Alben wer­den ver­kauft und eini­ge Grammy’s gewon­nen bis zum Zeit­punkt, wo DC Talk um die Jahr­tau­send­wen­de ihr krea­ti­ves Schaf­fen ein­stel­len. Bald steht auch fest, wer der krea­ti­ve Master­mind in der Trup­pe war: Toby­Mac. Wäh­rend sei­ne bei­den Band­kol­le­gen mit ihren neu­en Pro­jek­ten nicht wirk­lich vom Fleck kom­men, flie­gen Toby’s Alben nur so über die Laden­the­ke. Sei­ne Tex­te sind nah am Leben. Sei­ne Live-Shows explo­siv. Sei­ne Musik am Puls der Zeit. Im Jah­re 2012 heisst es dann: Ein­stieg auf Platz 1 in den US-Charts.

Gross ist die Freu­de, als es uns nach jah­re­lan­gen Ver­su­chen end­lich gelingt, Toby­Mac als Head­li­ner des Spring­time Festi­val 2011 zu gewin­nen. Bereits Wochen vor dem Festi­val ist die Kon­zert­hal­le mit 3000 Gästen rest­los aus­ver­kauft. In unse­rem Team ist die Ner­vo­si­tät spür­bar ob einem so ‹gros­sen› Künst­ler. Doch die Freund­lich­keit, wel­che die illu­stre Trup­pe von Toby­mac am Kon­zert­tag an den Tag legt, ist erstaun­lich. Wäh­rend Crew und Band bereits bei uns am Sound­checken sind, befin­det sich Toby immer noch in Lon­don, um eini­ge Stun­den mehr mit sei­ner Fami­lie ver­brin­gen zu kön­nen. Sein Flug lan­det um 16:00 Uhr in Zürich. Von dort geht es direkt ins Hotel zur Erho­lung.

Ich habe über die Jah­re illu­stre Namen bei uns im Haus gehabt, denen es schein­bar egal war, ob sie ihren loka­len Ver­an­stal­ter ken­nen­ler­nen oder nicht. Anders Toby­Mac. Rund eine Stun­de vor der Show kommt das Tele­fon. Toby­mac ist im Haus und er will den ‹Pro­mo­ter› ken­nen­ler­nen. So begeg­ne ich dem klei­nen Mann mit dem gros­sen Ein­fluss. Er ist freund­lich, er ist nah­bar. «Wird das Publi­kum mei­ne Lie­der über­haupt ken­nen?», fragt er. Natür­lich kann­te unser Publi­kum jedes Lied. Es hat­te 20 Jah­re Zeit gehabt die Songs ein­zu­üben.

Toby­Mac live am Spring­time Festi­val 2011

2016 kom­men wir als Festi­val noch­mals in den Genuss von Toby­Mac. Das posi­ti­ve Erle­ben vom ersten Mal wie­der­holt sich. Als ich mich bei Toby’s DJ für die Freund­lich­keit und Pro­fes­sio­na­li­tät der Trup­pe bedan­ke meint die­ser nur, der ‹Fisch rie­che vom Kopf her›. So ist es wohl. Toby­mac hat mich nicht nur musi­ka­lisch über­zeugt, son­dern auch mensch­lich.

Heu­te trau­ern wir mit. Heu­te sind unse­re Her­zen zusam­men mit dem Her­zen von Toby gebro­chen.

Tod und Leid als ‹Glaubenskiller›

Immer wie­der sind Lei­der­fah­run­gen ein Grund für Men­schen, mit Gott zu bre­chen.

Für Bart Cam­po­lo stan­den schein­bar unbe­ant­wor­te­te Gebe­te an Gott am Anfang sei­ner Dekon­ver­si­on. War­um schafft Gott das Leid nicht aus der Welt? Bart emp­fin­det, dass sei­ne Gebe­te nicht erhört wer­den und dem­zu­fol­ge, dass Gott nicht in die Gescheh­nis­se die­ser Welt ein­greift. Die logi­sche Kon­se­quenz für ihn ist, nicht mehr an die Über­zeu­gung der Bibel zu glau­ben, dass Gott sou­ve­rän über die Ereig­nis­se die­ser Welt regiert und in sie ein­greift.

Für Micha­el Gungor wird der Besuch in einem ehe­ma­li­gen Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu einem ein­schnei­den­den Erleb­nis und wirft gros­se Fra­gen bezüg­lich der Güte Got­tes auf. Eine schein­bar unauf­halt­sa­me Glau­­bens-Dekon­­struk­ti­on nimmt ihren Lauf bis zu dem Moment, an dem Micha­el sei­ner Frau offen­bart, dass er nicht mehr an Gott glaubt.

Auch der Ein­blick in wei­te­re Bio­gra­fi­en zeigt ein ähn­li­ches Bild. Wo Gott nicht auf die Art und Wei­se han­delt wie wir es uns erhof­fen, kön­nen Zwei­fel an sei­ner Ver­trau­ens­wür­dig­keit und Güte auf­kei­men. Oft sind sol­che Erleb­nis­se Aus­gangs­punkt für eine grund­le­gen­de Ver­än­de­rung des Got­tes­bil­des und des Bibel­ver­ständ­nis­ses einer Per­son.

Der unausweichliche Tod

Der Tod ist unaus­weich­lich. Manch­mal begeg­net er uns plötz­lich und uner­war­tet im schein­bar vor­zei­ti­gen Tod von Freun­den oder Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen. Ich habe über die Jah­re zwei eng­ste Freun­de uner­war­tet ver­lo­ren. Und gera­de die­se Woche erreicht mich eine Todes­nach­richt aus dem Leben von wert­vol­len Freun­den, wel­che den ver­früh­ten Tod ihrer Mut­ter, Schwie­ger­mut­ter, Gross­mutter bekla­gen müs­sen.

Vor 3 Wochen stand ich sel­ber das letz­te Mal an einem Grab. Wir haben ‹Opa› begra­ben. Der Vater mei­ner lie­ben Frau. Der Gross­va­ter unse­rer drei Kin­der. Mein Schwie­ger­va­ter. Opa starb lebens­s­att an sei­nem neun­zig­sten Geburts­tag nach einer län­ge­ren Krank­heits­zeit. Ich bin für immer dank­bar, wie er mich in sei­ne Fami­lie auf­ge­nom­men hat. In den letz­ten Wochen sei­nes Lebens durf­te ich einer von denen sein, wel­che ihn auf dem letz­ten Weg­stück beglei­tet haben. Der nahen­de Tod brach­te ganz neue Emo­tio­nen und Cha­rak­ter­zü­ge aus ihm her­aus. Angst, Zwei­fel und Reue misch­ten sich in die Dank­bar­keit um sei­ne Fami­lie. «Wer­de ich bei Gott die Gna­de fin­den, wel­che ich nötig habe?» «Ist er über­haupt da?» «Kann ich dem ver­trau­en, was mir über das Leben nach dem Tod gesagt wur­de?»

Zu erle­ben, wie ein mir lie­ber Mensch ange­sichts des Todes mit sei­nen Zwei­feln und sei­ner eige­nen Lebens­bi­lanz ringt, war neu für mich. «Opa — es geht nicht um das was DU für Gott getan hast. Es geht um das, was ER für dich getan hat», ver­such­te ich ihm zu erklä­ren. Zum ersten Mal in mei­nem Leben hör­te ich ihn mit eige­nen Wor­ten beten und sich nach der Gna­de Got­tes aus­strecken.

Zu Ende war das Rin­gen im Her­zen von Opa damit wohl noch nicht. Aber in den Tagen vor sei­nem Tod schien doch Schritt für Schritt Frie­den in sei­nem Her­zen Ein­zug zu hal­ten.

Für mei­ne Kin­der war dies eine erste Begeg­nung mit dem, was wir Men­schen so ger­ne ver­drän­gen, aber letz­lich unaus­weich­lich ist, dem Tod. Wie sie auf die Trau­er­fei­er reagie­ren wür­den war in den Tagen vor­her eine Quel­le gros­ser Unsi­cher­heit für mich. Aber sie haben das Begräb­nis mit einer Rei­fe und Hal­tung began­gen, wel­che mich stau­nen liess und berühr­te.

Ein Glaube der trägt

Die Trau­er­ge­mein­de auf dem Weg zum Begräb­nis von Truett. Foto mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von JoeAn­gel San­chez

Wo wir Men­schen den Tod meist als Feind emp­fin­den, prä­sen­tiert ihn uns die Bibel eher als Leh­rer:

Leh­re uns unse­re Tage rich­tig zäh­len, damit wir ein wei­ses Herz erlan­gen! Ps 90:12

Der gan­ze Psalm 90 gibt einen Ein­blick in das Rin­gen des Autoren Mose, die rich­ti­ge Per­spek­ti­ve über das Leben mit sei­ner gan­zen Ver­gäng­lich­keit zu erhal­ten. Der Tod ist eben nicht nur ein Feind, den es zu mei­den oder zu ver­drän­gen gibt. Der Tod kann auf gute Wei­se unser Got­tes­bild zurecht­rücken, weist uns auf das Wesent­li­che im Leben hin, stellt uns die Fra­ge nach dem was zählt.

Für mei­nen Vater war die Begeg­nung mit dem Tod gar der Beginn sei­ner per­sön­li­chen Rei­se hin zu Gott. Sei­ne Hin­wen­dung zum Glau­ben an Jesus fand sei­nen Anfang, als er am Grab sei­nes Vaters. stand. Des­sen ver­früh­ter Tod erwies sich so letzt­end­lich als Segen.

Aber was macht den Unter­schied aus, ob Tod und Leid uns in die Ein­sam­keit und Ver­las­sen­heit der Got­tes­fer­ne zie­hen lässt, oder uns mit ganz neu­er Tie­fe in Ver­bin­dung zu IHM bringt?

Das State­ment von Toby­Mac gibt uns einen ganz wesent­li­chen Hin­weis wenn er sagt: «Wir fol­gen Gott nicht, weil wir irgend eine Art Geheim­ab­kom­men mit ihm hät­ten.»

Glau­be ist kei­ne Trans­ak­ti­on. Kein Ver­trags­ver­hält­nis. Kei­ne Dienst­lei­stungs­be­zie­hung. Kein «Wenn ich DAS mache schul­det mir Gott JENES».

Toby Mac bringt es in den ver­mut­lich schwie­rig­sten Tagen sei­nes Lebens auf den Punkt: «Wir fol­gen Gott weil wir ihn lie­ben. Es ist uns eine Ehre.»

Der Schlüs­sel liegt im Bun­des­ver­hält­nis, wel­ches Gott mit uns haben möch­te. Gleich wie die bibli­sche Ehe kein Ver­trag ist, son­dern ein Bund wel­cher aus der Bezie­hung geschlos­sen wird, so möch­te Gott Bezie­hung mit uns. Nicht als Geschäfts­part­ner, son­dern als Freund fürs Leben. Ja — so neben­bei ist er auch der Schöp­fer, Erhal­ter und Herr der Welt. Ein Leben in sei­ner Nach­fol­ge kann des­halb nur eines sein: eine Ehre.

Wer dies im Her­zen erfasst, der wird sich in den schwe­ren Tagen des Lebens nicht von Gott abwen­den, son­dern letzt­lich näher zu ihm tre­ten. Das Leid wird dem Leben dann nicht die Bedeu­tung neh­men, son­dern sei­ne Bedeu­tung ver­tie­fen.

Toby­Mac hat erkannt: «Er ist der Gott der Ber­ge und der Täler.» Er ist der Gott für die guten und für die schlech­ten Tage. Das bedeu­tet, dass er auch der Gott für Tage des Zwei­felns, der Fra­gen oder der Trau­er ist.

Wer dies im Her­zen erfasst hat, der sieht auch in der Trau­er die Schön­heit Got­tes. Der kann mit Toby­Mac sagen «Und er ist über alle Mas­sen schön». Schön, weil Gott mit­trau­ert. Schön, weil sich die Trau­er für Truett im Gesicht Got­tes zeigt.

Gott ist kei­ne Maschi­ne. Er liebt mit einer ewi­gen Lie­be (Vgl. Jer 31:3). Und des­halb ist unser Schmerz auch sein Schmerz, unse­re Trau­er auch sei­ne. Man SIEHT es ihm an. Wer im Leid auf IHN schaut, ent­deckt die Schön­heit Got­tes in einer neu­en Facet­te.

Ganz ähn­lich for­mu­liert es die alt­te­sta­ment­li­che Figur Hiob. Der Ver­lust von Hab und Gut und der Tod sei­ner Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen stür­zen ihn in gros­ses Leid. Trotz­dem dringt er letzt­end­lich zu Gott durch mit fol­gen­den Wor­ten:

Ich hat­te von dir nur vom Hören­sa­gen ver­nom­men; aber nun hat mein Auge dich GESEHEN. Hiob 42:5

Wie Toby­Mac erging es auch Les Carl­sen, dem Sän­ger der christ­li­chen Metall-Pio­nie­re Blood­good. Im Dezem­ber 2013 ver­lor er völ­lig uner­war­tet sei­nen ein­zi­gen Sohn. Doch Les Carl­sen ver­bit­tert nicht. Er wen­det sich nicht von Gott ab.

Anfang August die­ses Jah­res spür­te ich den inne­ren Drang, Les Carl­sen zu schrei­ben und ihm zu dan­ken für sei­ne Treue zu Gott. Die Ant­wort des Vaters, der sei­nen ein­zi­gen Sohn ver­lo­ren hat, kommt post­wen­dend und klar:

Thank you! God is gre­at and He is good! Les Carl­sen, Blood­good

ER hat alles für uns getan

Die Trau­er­ge­mein­de am Begräb­nis von Truett. Foto mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Dar­ren Tyler

Ein guter Freund von mir war an der Trau­er­fei­er von Truett dabei. Er berich­tet vom Zeug­nis der Mut­ter, Aman­da McKee­han:

“Von allen Reli­gio­nen der Erde, ihren Göt­tern — was hät­ten sie mit mei­nem Sohn gemacht? Bud­dha wäre an ihm vor­bei­ge­lau­fen, weil er nicht ‹erleuch­tet› genug war. Der Hin­du­is­mus hät­te ihn als Amei­se auf die Erde zurück­ge­schickt, um ihn zu demü­ti­gen. Allah hät­te ihn ver­ur­teilt weil sei­ne 5 Säu­len aus Freu­de, Freu­de und noch mehr Freu­de bestan­den.
Aber dann den­ke ich an den einen wah­ren Gott. Er bleibt ste­hen und schaut mei­nen Sohn an und liebt ihn genug um einen Plan zu schmie­den. Ein Plan sei­nen EIGENEN erst­ge­bo­re­nen Sohn zu schicken, um den Preis für sei­ne Sün­den zu beglei­chen. Der ein­zi­ge Plan der sicher­stel­len wür­de, dass ich mei­nen Sohn wie­der­se­he.» Aman­da McKee­han, aus dem Gedächt­nis wie­der­ge­ge­ben von Dar­ren Tyler

Das ist der Kern des Evan­ge­li­ums — der guten Nach­richt von Jesus Chri­stus, dem ein­zi­gen und eige­nen Sohn Got­tes. Lasst uns zusam­men mit Toby­Mac und sei­ner Fami­lie dar­an den­ken, dass die Hoff­nung, die wir im Leben haben, nicht ein ‹Was› ist, son­dern ein ‹Wer›, eine Per­son! Las­sen wir uns neu erfas­sen von der tie­fen Bedeu­tung die­ses einen Ver­ses, wel­cher Got­tes Lie­be und Ret­tungs­han­deln für uns Men­schen so tref­fend zusam­men­fasst:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er sei­nen ein­ge­bo­re­nen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ver­lo­ren­geht, son­dern ewi­ges Leben hat. Joh.  3:16

Ich bete wei­ter für Toby­Mac. Ich hab auch nicht alle Ant­wor­ten. Aber ich habe mit Toby­Mac eine Hoff­nung und einen Frie­den, wel­cher über den Tod hin­aus­geht.

___

IM GEDENKEN AN:
‹Tru­Dog› Truett McKe­han, 1998 – 2019
‹Opa› Wal­ter Pfäff­li, 1929 – 2019
‹Mäg­gi› Mar­grit Nie­de­rer, 1949 – 2019
___

Wenn du Fra­gen an das Leben, den Tod oder das Leid hast, beglei­ten wir dich ger­ne im Rah­men unse­rer Mög­lich­kei­ten. Nimm ein­fach mit uns Kon­takt auf.

Die Web­sei­te THE FOUR zeigt dir auf ein­fa­che Wei­se, wie die christ­li­che Hoff­nung auch dei­ne wer­den kann.

 

toby_mac_springtimefestival_2016

Toby­mac am Spring­time­fe­sti­val 2016

6 Comments
  1. Avatar
    Tobymac Hörerin 4 Tagen ago
    Reply

    Eine trau­ri­ge Nach­richt, die auch mich sehr betrof­fen macht. Vie­len Dank für dei­nen Text und die Mut machen­den Wor­te. Gott ist da, auch in den schwer­sten Zei­ten. Das spü­re ich der­zeit sel­ber, haben wir doch für unser Kind eine Dia­gno­se erhal­ten, wel­che unser Leben kom­plett auf den Kopf gestellt hat. Aber ER trägt uns da hin­durch und ich spü­re sei­ne Gegen­wart mehr als je zuvor ❤️

    • Peter Bruderer
      Peter Bruderer 4 Tagen ago
      Reply

      Dan­ke für die lie­ben Wor­te. Ich wün­sche Got­tes Kraft und Gegen­wart für eure eige­ne fami­liä­re Situa­ti­on.

  2. Avatar
    Markus Faia 5 Tagen ago
    Reply

    Dan­ke für Dei­ne Zei­len und Tei­len! Gott ist wahr­haf­tig und gut. Sei­ne Lie­be und Gna­de kennt kei­ne Gren­zen. Auch wenn Lei­den und Schmer­zen uns ver­su­chen uns in die Knie zwin­gen, Zwei­fel auf­kom­men und uns inner­lich erschüt­tern, ist Got­tes Lie­be Grös­ser als all die­ses Lei­den, all die­se Schmer­zen, Ver­lu­ste, Tren­nung, Tod, Äng­ste. Got­tes Gegen­wart und sein Wunsch mit uns eine per­sön­li­che Bezie­hung ein­zu­ge­hen hat IHM nicht gereut das Kost­bar­ste, sei­nen Sohn Jesus hin­zu­ge­ben, damit wir nicht ver­lo­ren gehen, son­dern geret­tet wer­den. Er möch­te uns ein Leben schen­ken im Über­fluss.

    Dan­ke Peter

    • Peter Bruderer
      Peter Bruderer 5 Tagen ago
      Reply

      Dan­ke Mar­kus.

  3. Avatar
    Patricia Röthlisberger 1 Woche ago
    Reply

    Dan­ke dir Peter für die­se Zeilen,haben mich zu Trä­nen gerührt.
    Patri­cia

    • Peter Bruderer
      Peter Bruderer 1 Woche ago
      Reply

      Dan­ke Patri­cia.

Leave a Comment

Your email address will not be published.

You may like

In the news