Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers!

Paul und Peter Bruderer
single-image

Kürz­lich lasen wir eine Pre­digt von Lukas Zünd, momen­tan im Pfarr­amt der refor­mier­ten Kir­che Wet­zi­kon, Kan­ton Zürich. Er pre­dig­te am 9. Febru­ar 2020 über einen Abschnitt beim Pro­phe­ten Jere­mia, wo Gott klagt, dass sein eige­nes Volk Ihn selbst und sei­ne Herr­lich­keit aus­ge­tauscht hat gegen nutz­lo­se Göt­zen. Sofort dach­ten wir, dass die­se Pre­digt in noch wei­te­ren Krei­sen gehört wer­den soll­te. Hier geben wir mit Erlaub­nis des Autors die (von ihm für die Lek­tü­re leicht redi­gier­te) Pre­digt wie­der:

Jeremia 2, 11 – 19: Mich haben sie verlassen, die Quelle lebendigen Wassers!

Hat je eine Nati­on Göt­ter ein­ge­tauscht? Und das sind nicht ein­mal Göt­ter! Mein Volk aber hat sei­ne Herr­lich­keit ein­ge­tauscht gegen das, was nichts nützt. Ent­set­ze dich, Him­mel, dar­über, und erschau­de­re über die Mas­sen! Spruch des HERRN. Denn eine dop­pel­te Bos­heit hat mein Volk began­gen: Mich haben sie ver­las­sen, die Quel­le leben­di­gen Was­sers, um sich dann Brun­nen aus­zu­hau­en, ris­si­ge Brun­nen, die das Was­ser nicht hal­ten. Ist Isra­el ein Skla­ve oder ein unfrei Gebo­re­ner? War­um ist er zur Beu­te gewor­den? Immer­fort haben die Löwen gegen ihn gebrüllt, haben ihre Stim­me erho­ben und sein Land zur Wüste gemacht, sei­ne Städ­te sind ver­brannt, sind ohne Bewoh­ner. Auch die Leu­te von Nof und Tach­pan­ches [Orte in Ägyp­ten] wer­den dir den Schei­tel abwei­den. Hast du dir dies nicht selbst ange­tan, da du den HERRN, dei­nen Gott, ver­las­sen hast in der Zeit, als er dich lei­te­te auf dem Weg? Und nun, was bringt dir der Weg nach Ägyp­ten – um Was­ser vom Nil zu trin­ken? Und was bringt dir der Weg nach Assy­ri­en – um Was­ser vom Euphrat zu trin­ken? Dei­ne eige­ne Bos­heit wird dich züch­ti­gen, und dei­ne Abtrün­nig­keit wird dich stra­fen. Erken­ne und sieh: Böse und bit­ter ist es, dass du den HERRN, dei­nen Gott, ver­las­sen hast und dass du kei­ne Furcht vor mir hast! Spruch des Herrn, des HERRN der Heer­scha­ren.

Lie­be Gemein­de unse­res Herrn Jesus Chri­stus,

sehr ver­brei­tet in unse­rer Zeit ist die Mei­nung, die Kir­che möge doch bit­te schön zei­gen, dass die Bibel rele­vant sei für die Men­schen von heu­te. Haben sie das auch schon gehört? Wenn wir die­se Wor­te des Pro­phe­ten Jere­mia hören, spü­ren wir hof­fent­lich alle, dass an die­ser For­de­rung etwas nicht stimmt. Wer bin ich klei­nes Mensch­lein, dass ich die­se mäch­ti­gen Wor­te schul­tern könn­te? Wenn die Rele­vanz der Bibel von einem Pfar­rer bewie­sen wer­den muss, heisst das doch: Zuerst ein­mal hat die Bibel für mich gar kei­ne Rele­vanz, aber jener Pfar­rer oder jene Pfar­re­rin, jener Pastor oder Jugend­ar­bei­ter – die­ser Mensch hat für mich Rele­vanz (muss aber auch stän­dig um mei­ne Auf­merk­sam­keit buh­len), und weil er so authen­tisch ist oder so cool oder so unter­halt­sam oder was auch immer, des­halb ist jetzt auch die Bibel für mich rele­vant. Mit ande­ren Wor­ten: Der Schwanz wedelt mit dem Hund. Das Geschöpf ist Lehr­mei­ster des Schöp­fers. Der Schöp­fer lässt sich vom Geschöpf die Wer­bung machen, weil er den Zeit­geist nicht mehr so gut ver­steht. Wie froh muss er doch sein, dass er in Gestalt sei­nes Geschöpfs so einen guten Sup­port hat!

Lie­be Gemein­de, so wäre die Refor­ma­ti­on in der Schweiz vor 500 Jah­ren nie­mals ent­stan­den! So wür­den auch unse­re Schwe­stern und Brü­der aus vie­len Län­dern nicht ins Gefäng­nis gehen für ihren Gehor­sam gegen­über dem Wort Got­tes. In der Refor­ma­ti­on dräng­te sich die Kraft und die Klar­heit des Wor­tes Got­tes aus der hei­li­gen Schrift von selbst auf. Der Hei­li­ge Geist und das Wort schaf­fen die Gemein­de aller Zei­ten. Der Pre­di­ger muss aus dem Wort Got­tes wei­ter­ge­ben, was er selbst emp­fängt, nicht das, was er krea­tiv erfin­det. Wir als Gemein­de müs­sen bereit sein, zu hören, was für uns zuerst schwie­rig ist, weil es uns anklagt. Dann aber, wenn wir hin­hö­ren, macht uns das Wort unse­res Herrn Jesus Chri­stus frei, und mehr noch: Es macht uns neu!


Marc Chagall, Jere­mia bekommt die Gabe der Pro­phe­tie

Jere­mia ist Pro­phet im Auf­trag von Gott um 600 vor Chri­stus. Er lebt in einer Zeit der Kri­se, was nicht heisst, dass auch sei­ne Zeit­ge­nos­sen die Kri­se bemer­ken. Er sieht die Kri­se kom­men, als alle ande­ren noch kei­ne Kri­se sehen. Er sieht die Kri­se hin­ter allem mensch­li­chen Schein. Und danach, als die Kri­se sicht­bar aus­bricht, die Kata­stro­phe, hält Jere­mia wei­ter­hin zu sei­nem Volk und trau­ert mit ihm. Jere­mia steht ein­sam da unter sei­nen Zeit­ge­nos­sen, ein­sam gegen­über den fal­schen Pro­phe­ten, wel­che das Volk mit posi­ti­ven Bot­schaf­ten beru­hi­gen. Isra­el hat sei­nen Gott ver­ges­sen, der Isra­el aus Ägyp­ten her­aus­ge­führt hat, der es erlöst hat, der mit sei­nem Volk einen Bund geschlos­sen hat wie mit kei­nem ande­ren Volk und ihm eine Frei­heit gege­ben hat wie kei­nem ande­ren Volk. Das Volk hat sich den Natur­gott­hei­ten zuge­wen­det, dem Göt­zen Baal und ande­ren, die vor­der­grün­dig viel rele­van­ter sind. Die­se Natur- und Frucht­bar­keits­gott­hei­ten funk­tio­nie­ren: Sie funk­tio­nie­ren wie eine Zister­ne. Zister­nen waren gros­se Kam­mern, in die man das Regen­was­ser hin­ein­lei­te­te. Eine Quel­le spru­delt ohne mensch­li­che Arbeit, eine Zister­ne gibt immer so viel her, wie man hin­ein­gibt, wie man hin­ein­in­ve­stiert. Bei den Göt­zen ist es wie mit einer Zister­ne. Der Mensch unter­wirft sich, und der Göt­ze lie­fert, schenkt zum Bei­spiel jedes Jahr wie­der eine frucht­ba­re Ern­te. (Nur wenn die Zister­ne auch noch ris­sig ist, dann gibt sie nicht mehr her, was man sein gan­zes Leben hin­ein­ge­ge­ben hat – am Ende schwei­gen die Göt­zen den ent­täusch­ten Ver­eh­rer nur an.)

Ver­ges­sen ist die Heils­ge­schich­te. Ver­ges­sen – und ver­drängt – ist Gott, der Abra­ham ruft und ihm eine Zukunft ver­spricht und ihn dann so vie­le Jah­re war­ten lässt auf den Sohn. Ver­ges­sen und ver­drängt ist Gott, der sei­nem Volk schreck­lich zürnt und es den­noch nicht los­lässt und sogar sei­ne Gna­de für eine fer­ne Zukunft ver­heisst. Was waren das doch für dunk­le Zei­ten! Die Baals­re­li­gi­on ist da viel moder­ner. Man lebt jetzt im Ein­klang mit der Welt. Was Gott will und tut, ist das, was auch der Mensch will. Die­ser Gott ist nütz­lich! Zufäl­li­ger­wei­se will näm­lich der neue Gott, der Göt­ze, immer das, was auch der Mensch will. Der leben­di­ge Gott Isra­els ist da kom­pli­zier­ter, ganz wie eine freie Per­son. Er han­delt frei in Natur und Geschich­te, und des­halb wer­den auch die Men­schen im inten­si­ven Umgang mit ihm zu frei­en Per­so­nen.

Ver­ges­sen und ver­drängt ist dort, wo Jere­mia wohnt, der wah­re Gott, die Wahr­heit. Und der Apo­stel Pau­lus schreibt uns jetzt – wir haben es vor­hin in der Schrift­le­sung gehört (Röm 1, 16 – 25): Das ist der all­ge­mei­ne Zustand der Men­schen. Alle Men­schen haben die leben­di­ge Quel­le ver­tauscht gegen eine schmut­zi­ge Zister­ne. Anstel­le von Quell­was­ser woll­ten wir lie­ber spär­li­che Trop­fen aus einem rosti­gen Was­ser­hahn.

Aber ich höre noch etwas ande­res, lie­be Gemein­de: Der Pro­phet Jere­mia spricht das Wort Got­tes auch in unse­re Zeit. Auch wir leben in einer Zeit der Kri­se, auch wenn vie­le Men­schen die­se Kri­se nicht sehen kön­nen oder wol­len.

Ver­ges­sen ist Gott, der uns frei macht im Evan­ge­li­um, damit wir ihm gehor­sam wer­den.

Ver­ges­sen ist der Herr der Kir­che, der zum ersten Vor­ste­her der Kir­che sagt: «Als du jün­ger warst, hast du dich sel­ber gegür­tet und bist gegan­gen, wohin du woll­test. Wenn du aber älter wirst, wirst du dei­ne Hän­de aus­strecken, und ein ande­rer wird dich gür­ten und füh­ren, wohin du nicht willst» (Joh 21, 18).

Ver­ges­sen ist Gott, der klagt: «Ver­las­sen haben sie mich, die Quel­le des leben­di­gen Was­sers!». Wie könn­te Gott auch über uns zu kla­gen haben? Ist er nicht viel­mehr stolz auf uns, wie ein Gross­va­ter stolz ist auf sei­ne Enkel­kin­der?

Ver­ges­sen ist Gott, der uns mit sei­ner Barm­her­zig­keit bei­steht in einem Jam­mer­tal – denn er ist ja heil­froh, dass wir die Welt eini­ger­mas­sen in Ord­nung gebracht haben, so dass sie gar kein Jam­mer­tal mehr ist. Er gibt sei­ne Likes aus dem Him­mel und drückt uns die Dau­men. Er glaubt an uns, dass wir sei­ne Schöp­fung noch zu einem rich­tig guten und gerech­ten Ort machen für alle.

Selt­sa­mer­wei­se will die­ser Gott in der letz­ten Zeit immer das­sel­be, was der moder­ne Mensch auch will.

Selt­sa­mer­wei­se will er aber nicht mehr das, was er ein­mal gewollt hat. Was er frü­her nicht gewollt hat, will er jetzt. Na ja, wie­so soll­te sich nicht auch Gott wei­ter­ent­wickeln?

Selt­sa­mer­wei­se ver­tritt Gott in der letz­ten Zeit laut der Kir­che immer häu­fi­ger die glei­chen Wer­te, wel­che auch unse­re Mit­men­schen ver­tre­ten, wel­chen die­ser Gott fur­z­egal ist. Trotz­dem geht es aber nicht auf­wärts mit der Kir­che, son­dern abwärts.

Selt­sa­mer­wei­se seg­net die­ser Gott immer das, was wir wol­len. Er ist ja auch froh, dass wir ihn zwi­schen­durch für eine Dienst­lei­stung in Anspruch neh­men, dass er noch ein biss­chen im Gespräch blei­ben kann.

Wir sind in einer tie­fen geist­li­chen Kri­se, lie­be Gemein­de. Wir haben aus dem leben­di­gen Gott einen Göt­zen gemacht. Wir haben Ihn, die leben­di­ge Quel­le, ver­las­sen. Ja, ich weiss es – und habe es vor­hin schon gesagt: Alle Men­schen haben das getan, zu jeder Zeit. Des­halb kam das Evan­ge­li­um. Durch den Glau­ben an Jesus Chri­stus sind wir ver­söhnt mit Gott. Die Quel­le ist wie­der da! Jesus Chri­stus ist die Quel­le, die in uns, wenn wir aus ihr trin­ken, ins ewi­ge Leben quillt. Aber wir sind gewis­ser­mas­sen ein zwei­tes Mal von ihm abge­fal­len: Im Gegen­über zu dem frei­en Gott der Bibel haben wir auf unse­rem Kon­ti­nent gelernt, was es heisst, eine mensch­li­che Per­son zu sein, um dann die Frei­heit von ihm zu suchen. Und dann haben wir jede Ori­en­tie­rung ver­lo­ren. Jetzt gehen wir ein­mal nach Ägyp­ten, um dort Was­ser aus dem Nil zu trin­ken, und ein ande­res Mal nach Assy­ri­en, um Was­ser aus dem Euphrat zu trin­ken (vgl. V. 18). Wir mei­nen, das Chri­sten­tum neu bele­ben zu müs­sen mit dem Geist des Fort­schritts, mit den Kräf­ten des Volks und der Mas­sen, mit der Hil­fe der Psy­cho­lo­gie, mit der Inspi­ra­ti­on aus der Kunst usw… – mit der Anpas­sung an die Poli­tik zur Rech­ten oder Lin­ken.


Marc Chagall, Ein­nah­me von Jeru­sa­lem durch Nebu­kad­ne­zar nach der Pro­phe­tie von Jere­mia

Was wird mit uns pas­sie­ren? Die Kri­se ist im Kom­men, auch wenn vie­le sie noch nicht sehen. Wir wer­den die Frei­heit, wel­che Gott uns gege­ben hat, wie­der ver­lie­ren. «Ist Isra­el ein Skla­ve oder ein unfrei Gebo­re­ner?» (V. 14). Nein, Isra­el hat­te eine Frei­heit wie kein ande­res Volk. Aber es hat die Frei­heit wie­der ver­lo­ren. Noch zu Leb­zei­ten von Jere­mia wur­de Jeru­sa­lem den Baby­lo­ni­ern unter­tan, der Staat und der Tem­pel zer­stört, die Städ­te ver­brannt (V. 15), vie­le Israe­li­ten ver­schleppt ins Exil – eine tota­le Kata­stro­phe. So wer­den auch wir die Frei­heit wie­der ver­lie­ren, wenn wir nicht got­tes­fürch­tig wer­den. Das muss nicht ein neu­es Baby­lo­ni­er­heer sein, das uns unter­wirft, das kön­nen auch ande­re, moder­ne­re For­men der Unfrei­heit sein.

Wird uns als Kir­che eine Umkehr geschenkt wer­den? Machen wir es uns nicht zu leicht: Der Him­mel, das Uni­ver­sum ent­setzt und erschau­dert über die Auf­leh­nung der Men­schen gegen Gott (vgl. V. 12), aber kaum je erschau­dert des­halb ein mensch­li­ches Herz. Und den­noch gilt: Wir leben im zwei­tau­send­und­zwan­zig­sten Jahr der Gna­de! Des­halb ist auch heu­te gül­tig: Gott ist gnä­dig und will sei­ner Kir­che Umkehr schen­ken, wenn wir ihn fürch­ten, wenn wir ihm mehr gehor­chen als den Men­schen.

Beten wir, dass uns – mir und dir und allen – einen Geist der Umkehr geschenkt wird. Dass Gott sei­ne Kir­che erneu­ert.

Ler­nen wir den alten Gott der Bibel neu ken­nen. Er will nicht unser «nütz­li­cher» Göt­ze sein, der dann den­noch «nichts nützt». Er führt die Men­schen, die ihm nach­fol­gen, nicht auf dem ein­fach­sten Weg, aber Er ver­herr­licht sie und über­schüt­tet sie mit sei­ner Lie­be.

Ein sol­cher Mensch, ein sol­cher Zeu­ge des leben­di­gen Got­tes ist Blai­se Pas­cal (1623 – 1662). Mit dem Zeug­nis sei­ner Umkehr möch­te ich die­se Pre­digt beschlies­sen. Als der genia­le Mathe­ma­ti­ker und Phi­lo­soph in noch jun­gem Alter starb, fand man ein­ge­näht in sei­nen Man­tel einen Per­ga­ment­strei­fen.

Man nennt die­sen Per­ga­ment­strei­fen «Mémo­ri­al», also Erin­ne­rung. Blai­se Pas­cal woll­te sich mit die­sem Blatt immer erin­nern an einen Tag oder, bes­ser gesagt, an eine Nacht, die sein Leben ver­än­der­te. Damit möch­te ich nicht sagen, dass die Umkehr bei allen Men­schen wie bei Blai­se Pas­cal sein muss. Es geht um den leben­di­gen Gott, den Pas­cal bezeugt. Jede Umkehr ist eine ande­re Geschich­te, denn Gott führt jeden Men­schen, der ihm nach­fol­gen möch­te, auf einem ande­ren Weg. Blai­se Pas­cal erleb­te fol­gen­des – und ich lese sein (leicht gekürz­tes) «Mémo­ri­al» vor. Sie wer­den dar­in ein Echo des heu­ti­gen Pre­digt­texts hören:

Jahr der Gna­de 1654

Mon­tag, den 23. Novem­ber […]

Seit unge­fähr abends zehn­ein­halb bis unge­fähr eine hal­be Stun­de nach Mit­ter­nacht

Feu­er

Gott Abra­hams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Phi­lo­so­phen und Gelehr­ten.

Gewiss­heit, Gewiss­heit, Emp­fin­den: Freu­de, Frie­de. Der Gott Jesu Chri­sti.

[…]

Er ist allein auf den Wegen zu fin­den, die das Evan­ge­li­um lehrt.

[…]

Freu­de, Freu­de, Freu­de, Freu­den­trä­nen. Ich habe mich von ihm getrennt.

Mich haben sie ver­las­sen, die Quel­le leben­di­gen Was­sers [Jer 2, 13 auf Latein].

Mein Gott, wirst du mich ver­las­sen? [Vgl. Mk 15, 34]

Möge ich nicht auf ewig von ihm getrennt sein.

Das ist aber das ewi­ge Leben, dass sie dich, der du allein wah­rer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Chri­stus, erken­nen [Joh 17, 3].

Jesus Chri­stus!

Jesus Chri­stus!

Ich habe mich von ihm getrennt, ich habe mich ihm ent­zo­gen, habe ihn geleug­net und gekreu­zigt.

Möge ich nie­mals von ihm getrennt sein.

Er ist allein auf den Wegen zu bewah­ren, die im Evan­ge­li­um gelehrt wer­den.

Voll­kom­me­ne Unter­wer­fung unter Jesus Chri­stus und mei­nen geist­li­chen Füh­rer.

Ewi­ge Freu­de für einen Tag der Mühe auf Erden.

Dein Wort ver­ges­se ich nicht [Ps 119, 6 auf Latein].

Amen.

Leave a Comment

Your email address will not be published.

In the news