Die ‹Ehe für alle› und nicht-christliche Religionen

Paul Bruderer
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«Ein Ja zur ‹Ehe für alle› ist ein reli­­gi­ös-welt­­an­­schau­­li­ches Bekennt­nis», schrie­ben wir kürz­lich in einem aus­führ­li­chen Bei­trag. Die Ant­wort auf die Fra­ge, WELCHES reli­gi­ös-welt­an­schau­li­che Bekennt­nis das ist, lies­sen wir bewusst unbe­ant­wor­tet. In die­sem Blog will ich erklä­ren, was mei­ner Mei­nung nach eine Ant­wort auf die­se wich­ti­ge Fra­ge ist.

Am 4. Novem­ber 2019 ent­schei­det der Schwei­ze­ri­sche Evan­ge­li­sche Kir­chen­bund SEK, ob er sich künf­tig für die ‹Ehe für alle› aus­spre­chen wird. Zu was für einer Welt­an­schau­ung bekennt sich der SEK, wenn er sich für ein ‹Ja› ent­schei­det? In die­sem Post argu­men­tie­re ich, dass Homo­se­xua­li­tät beson­ders gut zu Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen passt, wel­che soge­nannt ‹moni­stisch› und ’non-dual› sind. Umge­kehrt passt Homo­se­xua­li­tät nicht zu Welt­an­schau­un­gen, wel­che ‹dual› sind. Wenn das stimmt, ist ein Ja zur ‹Ehe für alle› ein Bekennt­nis zu moni­sti­schen, non-dua­len Welt­an­schau­un­gen, wel­che ein direk­ter Gegen­ent­wurf zur judeo-christ­li­chen Welt­an­schau­ung sind. Des­halb ist ein Ja zur ‹Ehe für alle› ein impli­zi­tes Ja zu einer nicht-christ­li­chen Welt­an­schau­ung.

Um die­se Argu­men­ta­ti­on bes­ser zu ver­ste­hen, schau­en wir uns drei Per­so­nen an:

  • Pla­to, der gros­se grie­chi­sche Phi­lo­soph
  • Dr. June Sin­ger, eine Psy­cho­lo­gin und Nach­fol­ge­rin von Carl Jung
  • Nadia Bolz-Weber, ein aktu­el­ler ‹Rock­star› der kirch­li­chen Sze­ne

Bei allem Debat­tie­ren muss klar sein, dass Gott Homo­se­xu­el­le liebt. Übri­gens liebt er auch Hete­ros, Bise­xu­el­le und über­haupt Men­schen aller sexu­el­len Ori­en­tie­run­gen. Die Lie­be von Gott hängt nicht von der sexu­el­len Ori­en­tie­rung eines Men­schen ab. Sie gilt allen.

Platos Urgeschichte

Pla­to, römi­sche Kopie eines grie­chi­schen Ori­gi­nals, Ny Carsl­berg Gly­to­tek, Copen­ha­gen

Pla­to leb­te vor mehr als 2000 Jah­ren und ist einer der wich­tig­sten Phi­lo­so­phen der Mensch­heits­ge­schich­te. Er woll­te das Aus­le­ben von Homo­se­xua­li­tät ver­tei­di­gen. Als gros­ser Den­ker ver­stand er, dass er dazu eine Schöp­fungs-Phi­lo­so­phie fin­den muss­te, wel­che so aus­for­mu­liert war, dass sie den homo­se­xu­el­len Lebens­stil recht­fer­tig­te. So ver­trat Pla­to die Mei­nung, dass die ersten Men­schen immer aus zwei Tei­len bestan­den.

In sei­nem ‹Sym­po­si­um› (ca. 416 vor Chri­stus) beschreibt er fol­gen­de drei Arten von Men­schen, die es am Anfang der Zeit gege­ben haben soll (ab Sei­te 41):

  • Mann-Mann
  • Frau-Frau
  • Mann-Frau

Zeus soll die­se Men­schen in zwei Tei­le geschnit­ten haben. Die sexu­el­le Ori­en­tie­rung die­ser ‚Hälf­ten’ war bestimmt durch den ande­ren Teil, den sie qua­si ver­lo­ren hat­ten. Man fühl­te sich nach der Tren­nung ange­zo­gen von dem Teil, den man ver­lo­ren hat­te. Män­ner, die vor­her Mann-Mann waren, waren nach der Tren­nung grund­sätz­lich homo­se­xu­ell. Das­sel­be galt bei den Frau­en. Und wer frü­her Mann-Frau war, war anschlies­send hete­ro­se­xu­ell.

Pla­to begrün­de­te Homo­se­xua­li­tät also, indem er am Ursprung der Welt die Exi­stenz von Wesen sah, wel­che non-dual waren: Der Mann-Mann und die Frau-Frau.

Dr. Singers Urgeschichte

June Sin­ger: Andro­gy­ny — Toward a new theo­ry of sexua­li­ty

Dr. June Sin­ger (1920 – 2004) war eine ana­ly­ti­sche Psy­cho­lo­gin und Ken­ne­rin der Psy­cho­lo­gie von Carl Jung (1875 – 1961). Sie kann­te Jung per­sön­lich und folg­te sei­nen Leh­ren. In ihrem Buch ‹Andro­gy­ny — Toward a new theo­ry of sexua­li­ty› schreibt Sin­ger:

Der Arche­typ der Andro­gy­nie erscheint in uns als inne­woh­nen­der Instinkt der … urzeit­li­chen kos­mi­schen Ein­heit — das ist das Sakra­ment des Monis­mus, wel­ches das Ziel hat, alle Unter­schie­de aus­zu­lö­schen … Dies wur­de von der judeo-christ­li­chen Tra­di­ti­on nahe­zu voll­stän­dig aus­ge­löscht. (Aus Sin­ger, Andro­gy­ny, Aus­ga­be 1977, Sei­ten 20 – 22, eige­ne Über­set­zung)

Die­ses Zitat fasst wich­ti­ge Aus­sa­gen von Sin­gers Buch zusam­men und gibt uns inter­es­san­te Ein­sich­ten über die reli­gi­ös-welt­an­schau­li­chen Grund­la­gen von Homo­se­xua­li­tät.

Andro­gy­nie ist die Kom­bi­na­ti­on von weib­li­chen und männ­li­chen For­men in eine ein­heit­li­che und bewusst nicht-ein­deu­ti­ge Form. June Sin­ger sieht Andro­gy­nie unter ande­rem als Grund­la­ge für Homo­se­xua­li­tät, weil Andro­gy­nie die Unter­schie­de zwi­schen den Geschlech­tern ver­wischt.

Sin­ger macht, was vie­le tun, wenn es dar­um geht, einer sexu­el­len Ori­en­tie­rung Berech­ti­gung zu geben. Sie führt die zu begrün­den­de sexu­el­le Ori­en­tie­rung auf eine Urge­schich­te zurück, auf eine ‹Schöp­fungs-Ord­nung›, auf eine meta­phy­si­sche Grund­la­ge.

Span­nend ist, dass Sin­ger die Andro­gy­nie zurück­führt auf eine Welt­an­schau­ung, wel­che vie­len öst­li­chen Reli­gio­nen zugrun­de liegt: Dem Monis­mus. Gemäss dem Monis­mus ist die Natur in ihrer Gesamt­heit gött­lich. Die­ses ‹Gött­li­che› ist unper­sön­lich, ein blin­des Prin­zip, das sich kei­ne Gedan­ken machen kann, kei­ne Absich­ten ver­folgt, kei­ne Gebe­te beant­wor­ten kann. Gemäss dem Monis­mus hat das ‹Gött­li­che› das glei­che Wesen, wie die Welt und die Natur.

Der Monis­mus ist der direk­te Gegen­ent­wurf zum jüdisch-christ­li­chen Welt­bild, weil das jüdisch-christ­li­che Welt­bild der Über­zeu­gung ist, dass es aus­ser­halb des Uni­ver­sums einen Schöp­fer gibt. Die­ser Schöp­fer ist eine Per­son und kann des­halb den­ken, füh­len, han­deln, lie­ben, kom­mu­ni­zie­ren, Gebe­te hören und ent­spre­chend han­deln. Der Schöp­fer-Gott ist nicht ver­mischt mit der Schöp­fung, die er geschaf­fen hat, son­dern wesens­mäs­sig anders.

Sin­ger erkennt die immense Span­nung zwi­schen Monis­mus und der judeo-christ­li­chen Welt­an­schau­ung gut. Sie weiss, dass man bei­de nicht gleich­zei­tig haben kann. Des­halb nennt sie die jüdisch-christ­li­che Welt­an­schau­ung eine Kraft, wel­che dem Monis­mus ent­ge­gen­ge­setzt ist und den Monis­mus nahe­zu voll­stän­dig aus­zu­lö­schen ver­moch­te. Sin­ger möch­te aber dafür sor­gen, dass der Monis­mus wie­der an Ein­fluss gewinnt, um neue sexu­el­le Optio­nen zu öff­nen.

Der Monis­mus begrün­det den homo­se­xu­el­len Lebens­stil beson­ders gut, weil er ein fun­da­men­ta­les Prin­zip hat: Die Non-Dua­li­tät. Non-Dua­li­tät ist für uns Men­schen in der west­li­chen Welt mit­un­ter schwer zu ver­ste­hen, weil wir sie oft nur im Gegen­über zur Dua­li­tät ver­ste­hen. Die Ange­le­gen­heit so zu sehen bedeu­tet aber bereits, dua­li­stisch zu den­ken — etwas, das die non-dua­le Welt­sicht ablehnt.

Per­sön­lich bin ich über­zeugt, dass es so etwas wie die Non-Dua­li­tät des Monis­mus letz­lich nicht gibt. Doch der Anlass die­ses Posts ist nicht die ver­tief­te Dis­kus­si­on über Monis­mus und Non-Dua­li­tät. Es reicht an die­ser Stel­le, fol­gen­de Punk­te zu ver­ste­hen:

  1. Der Monis­mus ist ein direk­ter Gegen­ent­wurf zum jüdisch-christ­li­chen Ver­ständ­nis der Welt.
  2. Die Non-Dua­li­tät des Monis­mus kommt daher, dass der Monis­mus die Exi­stenz eines Schöp­fer-Got­tes ver­neint. Mit ande­ren Wor­ten: Non-Dua­li­tät kann man nur haben, wenn man gleich­zei­tig die Exi­stenz eines Schöp­fers ablehnt. Die Umkeh­rung gilt eben­so: Dua­li­tät kriegt man nur, indem man die Exi­stenz eines Schöp­fer-Got­tes vor­aus­setzt. Noch­mals anders for­mu­liert: Soll­te es tat­säch­lich einen Schöp­fer-Gott geben, ist die Welt dual und muss als dual ver­stan­den wer­den. Soll­te es kei­nen Schöp­fer-Gott geben, ist die Welt non-dual und muss als sol­che inter­pre­tiert wer­den.
  3. Non-Dua­li­tät passt gut zur Homo­se­xua­li­tät, weil Non-Dua­li­tät die Gegen­sät­ze von Mann und Frau auf­löst. Des­halb heis­sen moni­sti­sche Reli­gio­nen die Homo­se­xua­li­tät will­kom­men. So fin­den wir bei­spiels­wei­se im Hin­du­is­mus schon seit Urzei­ten homo­se­xu­el­le Hand­lun­gen inner­halb der Göt­ter­welt. Wir fin­den dort auch Gott­hei­ten mit trans­se­xu­el­len Merk­ma­len. Die Umkeh­rung davon stimmt auch: Dua­le Welt­an­schau­un­gen und Reli­gio­nen heis­sen Homo­se­xua­li­tät nicht will­kom­men.

Auf den Punkt gebracht: Öst­lich-moni­sti­sche Welt­an­schau­un­gen sind non-dual und pas­sen des­halb zur Homo­se­xua­li­tät und för­dern sie, wäh­rend die judeo-christ­li­che Welt­an­schau­ung dual ist und des­halb weder zur Homo­se­xua­li­tät passt noch sie för­dert.

Nadja Bolz-Weber und Non-Dualität

Nad­ja Bolz-Weber, Quel­le: PR

Nad­ja Bolz-Weber ist eine zeit­ge­nös­si­sche Pasto­rin. Sie ist bekannt für ihr Zele­brie­ren aller sexu­el­len Ori­en­tie­run­gen in der Kir­che. Inter­es­san­ter­wei­se begrün­det sie ihre Hal­tung in die­sen Fra­gen mit Non-Dua­li­tät:

Vie­le Chri­sten ver­ste­hen inzwi­schen, dass binä­res und rück­wärts gerich­te­tes Den­ken einen gros­sen und wich­ti­gen Teil von Got­tes Plan für Got­tes Volk aus­klam­mert. Der Weg zu vol­ler und dau­er­haf­ter Freu­de durch Got­tes gutes Design für sei­ne Geschöp­fe ist offen­sicht­lich eine Fül­le von Iden­ti­tä­ten von Gen­der und vie­len Vari­an­ten von Sexua­li­tät, die bis­her ver­neint wur­den wegen kurz­sich­ti­gem und limi­tier­tem Den­ken. (Pream­ble zum ‹Den­ver state­ment›, eige­ne Über­set­zung)

Auf der einen Sei­te spricht Bolz-Weber hier vom Design Got­tes. Dies setzt vor­aus, dass Gott der Schöp­fer ist. Bolz-Weber nennt uns Men­schen auch Got­tes Geschöp­fe und benutzt damit das Voka­bu­lar der bibli­schen Welt­an­schau­ung. Gleich­zei­tig kri­ti­siert sie ‹binä­res Den­ken› scharf und nennt es ‹rück­wärts gerich­te­tes Den­ken›.

Der Begriff ‹binär› ist Code für ‹dual›. Bolz-Weber möch­te offen­sicht­lich auf ‹non-dua­le› Art und Wei­se den­ken. Das ist logisch, denn sie ist auf ‹non-dua­les› Den­ken ange­wie­sen, um die neu­en sexu­el­len Optio­nen zu recht­fer­ti­gen. Auf der Grund­la­ge des dua­len Den­kens sind die­se nicht zu begrün­den.

Bolz-Webers Vor­ge­hen ist stim­mig. Als Chri­stin möch­te sie ger­ne eine biblisch-christ­li­che Begrün­dung von Homo­se­xua­li­tät fin­den. Um die­ses Ziel zu errei­chen, muss sie aber ver­su­chen, den christ­li­chen Glau­ben von des­sen dua­lem Den­ken zu befrei­en. Ihr bleibt nichts ande­res übrig, als sol­ches Den­ken zu kri­ti­sie­ren. Dies wird sie aber letzt­lich in eine Art von Chri­sten­tum füh­ren, wel­ches dem Monis­mus ein­ver­leibt ist. Denn nur dort, nur in moni­sti­schen Welt­an­schau­un­gen, funk­tio­niert das Zele­brie­ren von non-binä­ren sexu­el­len Ver­hal­tens­wei­sen. Bolz-Webers Chri­sten­tum wird bald ein vom Monis­mus dome­sti­zier­tes Chri­sten­tum sein, eine Mario­net­te, ein Pup­pen­tanz des Monis­mus.

Ganz ähn­lich wie bei Bolz-Weber fin­den wir bei diver­sen Leit­fi­gu­ren im christ­li­chen Umfeld immer wie­der die glei­che Kom­bi­na­ti­on: Die Revi­si­on ihrer tra­di­tio­nel­len Hal­tun­gen in Fra­gen der Sexua­li­tät geht Hand in Hand mit der Zuwen­dung zu non-binä­rem Den­ken und öst­li­cher Spi­ri­tua­li­tät. Ein Bei­spiel dafür ist der Künst­ler Micha­el Gungor.

Fazit

Bei Pla­to und June Sin­ger sehen wir Urge­schich­ten, wel­che mit der Urge­schich­te der Bibel inkom­pa­ti­bel sind. Die Bibel kennt am Ursprung der Welt kei­ne non-dua­le Men­schen, die gespal­ten wer­den (Pla­to) und auch kei­ne andro­ge­nen Men­schen (Sin­ger). In der Urge­schich­te der Bibel fin­den wir ein­zig und allein den von Gott geschaf­fe­nen Mann und die von Gott geschaf­fe­ne Frau (Gen 1 – 2).

Bei Nadia Bolz-Weber sehen wir einen Ver­such, die Dua­li­tät der judeo-christ­li­chen Welt­an­schau­ung los­zu­wer­den, um neue sexu­el­le Ori­en­tie­run­gen zu recht­fer­ti­gen. Der Preis könn­te hoch sein, weil die Dua­li­tät der judeo-christ­li­chen Welt­an­schau­ung untrenn­bar mit dem Glau­ben an die Exi­stenz des Schöp­fer-Got­tes ver­bun­den ist. Wer wie Bolz-Weber die­se Dua­li­tät über Bord wirft, muss letzt­lich auch den Schöp­fer-Gott ableh­nen, wie wir ihn in der Bibel ken­nen­ler­nen.

Wir erken­nen hier etwas Wich­ti­ges: Wenn Men­schen eine Homo­se­xua­li­tät-för­dern­de Urge­schich­te oder Schöp­fungs-Geschich­te defi­nie­ren, lan­den sie nicht bei einer Vari­an­te, wel­che der bibli­schen Urge­schich­te nahe ist, son­dern bei einer ihr fer­nen.

Homo­se­xua­li­tät ist Lie­be zu dem, was wesens­mäs­sig gleich ist. Homo­se­xua­li­tät ist non-dua­le Lie­be. Des­halb gibt es eine gros­se Span­nung zwi­schen Homo­se­xua­li­tät und der Welt­an­schau­ung der Bibel, weil letz­te­re zutiefst von Dua­li­tät geprägt ist, näm­lich der Dua­li­tät von Schöp­fer-Geschöpf und den dua­len Ord­nun­gen, wel­che der Schöp­fer ins Leben geru­fen hat, unter ande­rem der dua­len Sexua­li­tät Mann-Frau.

Wenn das stimmt, ist zu ver­mu­ten, dass eine Zunah­me der gesell­schaft­li­chen Akzep­tanz von Homo­se­xua­li­tät ein­her­geht mit einer Zunah­me des Ein­flus­ses von moni­sti­schen Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen in die­ser Gesell­schaft.

Hier haben wir mei­ner Mei­nung nach eine Ant­wort auf unse­re Fra­ge: Was für ein reli­giö­ses Bekennt­nis ist ein Ja zur ‹Ehe für alle›? Ein Ja zur ‹Ehe für alle› ist ein Ja zu einer Welt­an­schau­ung, die ein Gegen­ent­wurf zur judeo-bibli­schen Welt­an­schau­ung ist. Wenn der SEK ein Ja zur ‹Ehe für alle› spricht, dann sagt der Kir­chen­bund Ja zu einer nicht-judeo-christ­li­chen Welt­an­schau­ung, respek­ti­ve zum Ver­such, das judeo-christ­li­che Welt- und Men­schen­bild in ein nicht­christ­li­ches hin­ein zu dome­sti­zie­ren. Die­ses Ja ist viel­leicht ein unbe­wuss­tes, aber den­noch ein impli­zi­tes Ja.

Es wird an die­ser Stel­le ver­ständ­lich, war­um sich auch inner­kirch­li­cher Wider­stand gegen eine Beja­hung der ‹Ehe für alle› regt. Denn eine sol­che Beja­hung betrifft letzt­lich den abso­lu­ten Kern des christ­li­chen Bekennt­nis­ses: Die Fra­ge nach dem Wesen unse­res Schöp­fer-Got­tes.

Dabei möch­te ich fol­gen­des klar­stel­len: Ich wer­fe kei­nem Christ, der ein Ja zur ‹Ehe für alle› hat, und auch dem SEK nicht vor, bewusst nicht-christ­li­cher Reli­gi­on Raum schaf­fen zu wol­len. Sowas zu behaup­ten wäre unfair und schlicht nicht der Wahr­heit ent­spre­chend. Doch ich will zu beden­ken geben, dass ein Ja zur ‹Ehe für alle› ein impli­zi­tes Ja ist und damit auch ein Bekennt­nis zu einer aus­drück­lich nicht-biblisch-christ­li­chen Welt­an­schau­ung. Was ein der­ar­ti­ger Schritt nach sich zie­hen kann, muss Gegen­stand eines ande­ren Posts sein.

Der Schöpfer-Gott liebt Homosexuelle

Wenn der Schöp­fer-Gott aus­ge­leb­te Homo­se­xua­li­tät nicht gut­heisst, bedeu­tet das lan­ge nicht, dass er Homo­se­xu­el­le nicht lie­ben wür­de! In einem ande­ren Post füh­re ich aus, wie ich das sehe. Klar ist, dass homo­se­xu­el­le Chri­sten in den ersten Gemein­den der Chri­sten ein- und aus­ge­gan­gen sind. Sie waren ein inte­gra­ler Teil die­ser christ­li­chen Gemein­den.

Wenn Gott Homo­se­xu­el­le liebt, dann soll­ten auch Chri­sten das tun! Christ­li­che Kir­chen land­auf und land­ab müs­sen ‹Räu­me der Gna­de› sein, wo Chri­sten von allen sexu­el­len Ori­en­tie­run­gen einen Ort fin­den, an dem sie durch Gna­de leben kön­nen. Das Wort ‹Gna­de› passt per­fekt, weil Gna­de die radi­ka­le Annah­me aller Men­schen vor­gibt, und die­sen zur Wie­der­her­stel­lung des Lebens­stils ver­hilft, zu dem unser Schöp­fer uns alle beru­fen hat.

Grund­le­gend für das bibli­sche Welt­bild ist: Wer von Her­zen in den Wegen des Schöp­fers lebt, blüht als Mensch auf!

Unzäh­li­ge haben das erlebt und erle­ben es noch heu­te:

Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freu­de in Fül­le; unge­trüb­tes Glück hält dei­ne Hand ewig bereit. (Ps 16:11)

Die Her­aus­for­de­rung ist zu ver­ste­hen, in wel­cher Wei­se die­ser Bibel­vers auch dann noch stimmt, wenn Gott nicht Ja sagt zu allem, was unser Herz wünscht oder ver­langt. Per­sön­lich bin ich über­zeugt, dass das Leben in den Wegen unse­res Schöp­fers immer der­je­ni­ge Weg sein muss, der uns auf ver­läss­li­che Wei­se zum Auf­blü­hen brin­gen wird.

Unse­re wei­te­ren Arti­kel zum The­ma:

Das Refor­mier­te Glau­bens­be­kennt­nis zur ‹Ehe für alle›
Wann sol­len Chri­sten ihre Mei­nung ändern?

9 Comments
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    Jonas Gnehm 2 Wochen ago
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    Vie­len Dank für die inter­es­san­ten Aus­füh­run­gen. Bei der Defi­ni­ti­ons­fra­ge von «Lie­be» habe ich mir kürz­lich noch Gedan­ken zur Begriffs­her­kunft im paleo-hebräi­schen Urkon­text gemacht. Zuge­ge­be­ner­mas­sen bege­be ich mich mit den Aus­füh­run­gen von Jeff Ben­ner (https://​www​.anci​ent​-hebrew​.org/) auf etwas dün­nes Eis, da sei­ne Recher­chen in der fach­wis­sen­schaft­li­chen Welt umstrit­ten sind. Doch die Ein­fach­heit der «Urbuch­sta­ben» hilft mir immer wie­der die Din­ge auf den Punkt zu brin­gen.
    Für «Lie­be» steht im Hebräi­schen «Ahav» אהב, was mit den Zei­chen «Stier­kopf» (Kraft, Stär­ke), «stau­nen­de Per­son» (Offen­ba­rung, Erkennt­nis) und «Haus/Familienzelt» (Fami­lie) über­lie­fert wur­de. Setzt man die­se Sym­bol zusam­men erhält man ein Kon­zept von «Lie­be», das sich mit «Kraft offen­bart in der Fami­lie» oder «Kraft, die sich in der/durch die Fami­lie offen­bart».
    Für mich ist es des­halb nicht unwe­sent­lich in wel­cher Art von «Fami­lie» die Kraft der (gött­li­chen) Lie­be sich tat­säch­lich zeigt/manifestiert. Ehe für alle eröff­net, mei­ner Mei­nung nach, den Weg zu einer gesell­schaft­li­chen Struk­tur in wel­cher vor­der­grün­dig zwar von Tole­ranz gespro­chen wird, see­lisch aber sie Sehn­sucht nach «wah­rer Lie­be» immer mehr zuneh­men wird und vie­le Men­schen ent­we­der an den Abgrund, in den Zer­bruch oder im besten Fall in eine Begeg­nung mit dem Schöp­fer bringt.

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    David Ruprecht 2 Wochen ago
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    Dan­ke für den hilf­rei­chen Arti­kel, mal von einer etwas ande­ren Sei­te als die mei­sten son­sti­gen Argu­men­ta­tio­nen.

    Zwei an‑, aber noch nicht fer­tig­ge­dach­te Punk­te:
    1. Ehe für alle — ist ein irre­füh­ren­der, aber viel­leicht stra­te­gisch gewähl­ter Titel? In der aktu­el­len Dis­kus­si­on geht es nicht um Ehe für alle, son­dern für mono­gam-homo­se­xu­ell-emp­fin­den­de Paa­re. Ehe für alle wür­de aber poly­ga­me, poly­gy­ne, bise­xu­el­le, zeit­lich­be­grenz­te, pädo­phi­le, sodo­mi­sti­sche und wei­te­re sexu­el­le Ori­en­tie­run­gen und Part­ner­schaf­ten betref­fen. Wenn ich die Dis­kus­sio­nen betrach­te habe ich manch­mal eine dunk­le Vor­ah­nung, dass dies gezielt so ange­gan­gen wird, um dann wirk­lich den Schritt zur Öff­nung für alle anzu­stre­ben. Die obi­ge Argu­men­ta­ti­on wür­de das teils stüt­zen.
    2. Ich glau­be, dass in die­ser Dis­kus­si­on eine Ände­rung bei der Ein­ord­nung des dop­pel­ten Lie­bes­ge­bo­tes geschieht. Mir kommt es vor, als ob das zwei­te Lie­bes­ge­bot (Näch­sten­lie­be) als abso­lut genom­men wird, was von Römer 13,8 – 10 gestütz scheint. Für mich es es aber eine Ablö­sung vom ersten Lie­bes­ge­bot (Got­tes­lie­be) und damit der Lie­be zu Got­tes Wil­len und Idee von Leben. Viel­leicht ist es auch viel mehr eine Neu- oder Umde­fi­ni­ti­on vom Begriff der Lie­be.
    Was meint ihr dazu?

    • Paul Bruderer
      Paul Bruderer 2 Wochen ago
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      Lie­ber David,

      dan­ke für dein Feed­back. Ich hege ähn­li­che Gedan­ken wie du. Ich kann mich gut erin­nern, dass ein Ver­tre­ter von Pink Cross mal in einer Are­na-Sen­dung offen zur Sala­mi-Tak­tik gestan­den ist. Man woll­te von ihm wis­sen, war­um Pink Cross denn nicht mit dem vor eini­gen Jah­ren ver­ein­bar­ten Gesetz der ein­ge­tra­ge­nen Part­ner­schaft zufrie­den sei. Jenes wur­de in Abspra­che mit Pink Cross aus­ge­han­delt soviel ich weiss. Sei­ne Ant­wort (sinn­ge­mäss): Mehr war damals nicht zu bekom­men, jetzt ist die Situa­ti­on anders. Ich den­ke, dass die ‹Ehe für alle Homo­se­xu­el­le› (dar­um geht es ja aktu­ell) nur die Speer­spit­ze ist. Kommt das durch, wird vie­les mehr gefor­dert wer­den und es gibt dann auch kei­ne Argu­men­te, die dage­gen ins Feld geführt wer­den kön­nen.

      Zum Dop­pel­ge­bot der Lie­be.

      Über die­ses Gebot läuft bei vie­len, die eine ‚bibli­sche‘ Begrün­dung wol­len, die Haupt-Argu­men­ta­ti­on. Es bleibt ihnen fast nichts ande­res übrig, weil die Bibel bei allen Stel­len, die über Homo­se­xua­li­tät reden, nur nega­tiv dar­über redet. Es sind ja weni­ge Stel­len, aber ein Befund scheint mir klar: Über­all da, wo Homo­se­xua­li­tät in der Bibel the­ma­ti­siert wird, ist die Posi­tio­nie­rung nega­tiv. Dar­um: will man eine christ­li­che-bibli­sche Begrün­dung fin­den, FÜR aus­ge­leb­te Homo­se­xua­li­tät und die Ehe für Homo­se­xu­el­le, dann muss man Bibel­stel­len fin­den, die nicht über Homo­se­xua­li­tät reden, um die­je­ni­ge aus­zu­he­beln, die Homo­se­xua­li­tät reden. Dazu wird das Dop­pel­ge­bot der Lie­be als geeig­net ange­se­hen.

      Die Stra­te­gie der Befür­wor­ter von aus­ge­leb­ter Homo­se­xua­li­tät aus christ­li­cher Sicht beruht auf der Mehr­deu­tig­keit des Wor­tes ‚Lie­be‘. Nur Dank die­ser Mehr­deu­tig­keit kön­nen sie den Leu­ten weis­ma­chen, dass das Neue Testa­ment für die ‚Ehe für alle‘ sei — mei­ner Mei­nung nach fälsch­li­cher­wei­se.

      Wir brau­chen das glei­che Wort ‚Lie­be‘, um Lie­be für ein fei­nes Essen zu bezeich­nen, für schnel­le Autos, Lie­be zu den eige­nen Kin­dern, zu Freun­de, die sexu­el­le Lie­be, etc. Alle die­se ver­schie­de­nen Arten von Bezie­hung wer­den mit einem Wort refe­ren­ziert: Lie­be. In ande­ren Spra­chen ist das anders. Im Deut­schen müs­sen wir also immer, wenn jemand das Wort ‚Lie­be‘ benutzt fra­gen: Was für eine Lie­be? Wie ist sie aus­ge­stal­tet? Dies müs­sen wir auch fra­gen, wenn wir das Neue Testa­ment lesen: Wie FÜLLT das Neue Testa­ment die­ses Wort? Ich wür­de sagen, das Neue Testa­ment lie­fert eine Ant­wort auf die­se Fra­ge.

      Was bedeu­tet die Lie­be Got­tes zu homo­se­xu­el­len Men­schen? Sie bedeu­tet, dass Gott sie annimmt, wie er jeden Men­schen annimmt. Was bedeu­tet die Lie­be Got­tes zum Men­schen in Bezug auf des­sen Umgang mit sei­ner Sexua­li­tät? Nun, dies wird genau­er erläu­tert in den Bibel­stel­len, in denen expli­zit auf den Umgang des Chri­sten mit sei­ner Sexua­li­tät ein­ge­gan­gen wird. Für Hete­ro­se­xu­el­le wird geklärt, was die Lie­be Got­tes für ihren Umgang mit ihrer Hete­ro­se­xua­li­tät heisst, z.B. ehe­li­che Treue. Genau­so klä­ren die Bibel­stel­len, die über Homo­se­xua­li­tät reden, was die Lie­be Got­tes bedeu­tet für den Umgang von homo­se­xu­el­len Chri­sten, mit ihrer Sexua­li­tät. Mei­ne Deu­tung ist, dass Got­tes Lie­be ihnen Kraft gibt, ent­halt­sam zu leben. Ich weiss, ich weiss, ich darf als Hete­ro­se­xu­el­ler sol­che Din­ge nicht sagen. Trotz­dem muss ich ein Ver­ständ­nis gewin­nen über die Bot­schaft der Bibel in die­sem Bereich. Das ver­su­che ich hier­mit.

      Zurück zum Dop­pel­ge­bot der Lie­be. Mir scheint, dass die Chri­sten, die aus­ge­leb­te Homo­se­xua­li­tät befür­wor­ten, das Wort ‚Lie­be‘ im Dop­pel­ge­bot nicht von der Bibel defi­nie­ren las­sen, son­dern ihr eige­nes, heu­ti­ges und von unse­rer Kul­tur gepräg­tes Ver­ständ­nis von Lie­be in den Text impor­tie­ren. Und die gros­se Mehr­heit merkt es nicht – die Bibel wird ja zitiert. Ich wün­sche mir von den christ­li­chen Befür­wor­tern der ‚Ehe für alle‘
      ein Mass an ehr­li­cher Bibel-Gründ­lich­keit in die­sem Bereich. Die ‹Lie­be Got­tes› muss aktu­ell für aller­hand Din­ge hin­hal­ten, die mit­un­ter nichts zu tun hat mit der Art der Lie­be Got­tes, wie sie uns gezeigt ist in der Bibel. Wenn man sel­ber defi­niert, was der Inhalt des Wor­tes ‚Lie­be‘ ist, kann man die Bibel nahe­zu alles ‚bedeu­ten las­sen‘, was man möch­te. Mit einem sol­chen Vor­ge­hen, schwä­chen die Befür­wor­ter der ‚Ehe für alle‘ aber ihr Anlie­gen. Sie müss­ten etwas fin­den, das bes­ser ‚ver­heb­bet‘ als das.

      Aus mei­ner Sicht ist das die Schlüs­sel­fra­ge: Was bedeu­tet es, als Christ in der Gegen­wart unse­res uns lie­ben­den Schöp­fers auf­zu­blü­hen und zu rei­fen in unse­rer Sexua­li­tät? Aus mei­ner Sicht, und ange­nom­men es gibt einen Schöp­fer, der uns liebt und den besten Weg für unse­re Leben kennt: Leben in sei­nen Wegen muss auf jeden Fall das sein, was uns als Mensch und als sexu­el­les Wesen auf­blü­hen, rei­fen und mün­dig wer­den lässt.

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        David Ruprecht 2 Wochen ago
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        Ich tei­le dei­ne Ansicht und Ein­ord­nung. Im grie­chi­schen NT wird ja zwi­schen Aga­pe, Filo und Eros unter­schie­den. Also der bedin­gungs­lo­sen Lie­be, der Bru­der­lie­be und der ero­ti­schen Lie­be. Die 1:1 Über­tra­gung der Aga­pe-Lie­be im dop­pel­ten Lie­bes­ge­bot auf Eros scheint mir unan­ge­mes­sen. Wie du schreibst, wer­den damit die Aus­sa­gen zu Eros (posi­tiv und ein­schrän­kend in der hete­ro­se­xu­el­len Aus­rich­tung, nega­tiv und ver­nei­nend in der homo­se­xu­el­len Aus­rich­tung) negiert.
        Der Weg der Ent­halt­sam­keit ist ja nicht nur für homo­se­xu­ell Emp­fin­den­de in der Bibel als Leit­schnur, son­dern für alle For­men aus­ser­halb der lebens­läng­lich-mono­ga­men hete­ro­se­xu­el­len Aus­rich­tung als ein­zig heil­vol­ler Weg erkenn­bar. Dabei geht es nicht um ein Vor­ent­hal­ten von irdi­schen Freu­den, son­dern um ein der Hei­lig­keit ent­spre­chen­des Leben, die Gott uns mit der Iden­tä­tit als sei­ne Kin­der zuspricht.
        Noch ein Wort zu «Ehe für alle Homo­se­xu­el­len»: mei­nes Erach­tens stimmt auch das nicht, da Treue und Ver­bind­lich­keit in homo­se­xu­el­len Krei­sen anders defi­niert wird. Vor rund acht Jah­ren, als ich mich sehr stark damit aus­ein­an­der gesetzt habe, haben zwei deut­sche Homo­se­xu­el­len­ver­bän­de ihre Defi­ni­tio­nen von Treue for­mu­liert. Sinn­ge­mäss lau­te­ten die: «Treue ist, wer nicht mehr als drei Sexu­al­part­ner pro Jahr hat.» respek­ti­ve «Treue ist, wer nur eine emo­tio­nal-ver­bind­li­che Bezie­hung aufs Mal ein­geht, rei­ne Sex-Bezie­hun­gen sind davon nicht betrof­fen.»
        Wir müs­sen immer wie­der neu klä­ren, wor­über wir reden, bis auf die unter­ste Wort­ebe­ne. Das macht die Dis­kus­si­on sehr auf­wän­dig und müh­sam.

    • Peter Bruderer
      Peter Bruderer 2 Wochen ago
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      Zum Punkt 1 ist NT Wright inter­es­sant, David: «When any­bo­dy, pres­su­re groups, governments, civi­li­sa­ti­ons, sud­den­ly chan­ge the mea­ning of key words, you real­ly should watch out.»
      https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​x​K​x​v​O​M​O​m​H​e​I​&​t​=4s

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    Sommer Erwin 2 Wochen ago
    Reply

    Super Arti­kel, viel­leicht etwas akademisch.😎Wenn die Kir­che dazu ja sagt, ist der näch­ste Scritt zur Abschaf­fung gemacht. Ich hal­te es mit Petrus: Man muss Gott mehr gehor­chen als den Men­schen.

    • Paul Bruderer
      Paul Bruderer 2 Wochen ago
      Reply

      Dan­ke Erwin! Petrus: com­ple­te­ly agree!

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    Daniel Dörig 2 Wochen ago
    Reply

    Viel­leicht willst du die­sen Gram­ma­tik­feh­ler noch aus­bü­geln? «Auf der einen Sei­te spricht Bolz-Weber spricht hier vom Design Got­tes.»

    • Paul Bruderer
      Paul Bruderer 2 Wochen ago
      Reply

      Thx Dani­el für den Hin­weis. Hab’s erle­digt 🙂

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