Trendwende dank ‹Ehe für alle›?

Paul Bruderer
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Vor weni­gen Tagen hat der Schwei­ze­ri­sche Evan­ge­li­sche Kir­chen­bund SEK Geschich­te geschrie­ben durch ein deut­li­ches Ja für die ‘Ehe für alle’. An die­se Ent­schei­dung sind Hoff­nun­gen geknüpft, dass wie­der mehr Men­schen in die Kir­chen kom­men. Wer­den sich die­se Hoff­nun­gen erfül­len?

Noch am sel­ben Tag der geschichts­träch­ti­gen Ent­schei­dung führt das natio­na­le Schwei­zer Fern­se­hen ein Inter­view mit Caro­li­na Costa, Pfar­re­rin des Gen­fer Kir­chen-Expe­ri­ments LeLaB. In ihrem Kir­chen­pro­jekt, wel­ches Teil der pro­te­stan­ti­schen Kir­che Genf ist, wer­den ohne ‘wenn und aber’ Men­schen aus dem LGBT-Umfeld in einer geist­li­chen Gemein­schaft auf­ge­nom­men. Der Inter­view­er will von Costa wis­sen, ob sie kei­ne Angst vor Mit­glie­der­schwund hat, weil kon­ser­va­ti­ve Chri­sten die Kir­che nun ver­las­sen könn­ten. Sie ant­wor­tet:

Viel­leicht, es ist mög­lich. Aber ich glau­be das Gegen­teil, dass wir vie­le Men­schen wie­der­ge­win­nen wer­den… Ich bin über­rascht über die Anzahl Per­so­nen, die jetzt aus dem Ver­steck kom­men und mir dan­ken. (Caro­li­na Costa, Inter­view am 5.11. 2019 auf RTS, eige­ne Über­set­zung)

Wir spü­ren bei Costa bei­spiel­haft die Hoff­nung auf grös­se­re sozia­le Akzep­tanz der Kir­chen und damit eine Trend­wen­de im jah­re­lan­gen Schwund an Kir­chen­be­su­chern.

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Umkämpfte Meinungsviefalt


Pho­to: iStock

Auf der ‘Sie­ger­sei­te’ der Abstim­mung tritt man in die­sen Tagen selbst­be­wusst auf.

Dies​seits​.ch-Redak­teur Ste­phan Jüt­te ruft die neue refor­mier­te Min­der­heit auf, ihre Posi­ti­on noch­mals zu über­den­ken:

Hof­fent­lich kön­nen auch die 200 Pfar­rer und Pfar­re­rin­nen, wel­che die Ehe für alle aus eige­nen Grün­den ableh­nen, das zum Anlass neh­men, sich noch ein­mal zu hin­ter­fra­gen.  (Ste­phan Jüt­te am 5.11.2019 auf Face­book)

Über 200 Pfarr­per­so­nen hat­ten sich im Vor­feld der Abstim­mung in der Erklä­rung «Habt ihr nicht gele­sen…?» öffent­lich gegen den kirch­li­chen Segen für die ‹Ehe für alle› aus­ge­spro­chen. Gestützt wur­de die­se Hal­tung in einem offe­nen Brief von über 6000 Mit­glie­dern von kan­to­na­len Kir­chen.

Jüt­tes impli­zier­te Bot­schaft scheint klar: Die Ver­lie­rer haben nicht nur bestimm­te Über­zeu­gun­gen oder Posi­tio­nen zu über­den­ken, son­dern soll­ten sich ganz grund­sätz­lich als Per­so­nen hin­ter­fra­gen.

Noch schär­fer for­mu­liert es Micha­el Wies­mann, Pfar­rer und Mit­au­tor der von über 400 Pfar­rern und Theo­lo­gie­stu­den­ten unter­schrie­be­nen Erklä­rung «Die Lie­be hat den lan­gen Atem». Wies­mann macht schon im Vor­feld der Abstim­mung klar, dass Pfar­rer, wel­che sich gegen die ‹Ehe für alle› posi­tio­nie­ren, aus sei­ner Sicht in den refor­mier­ten Kir­chen nichts mehr ver­lo­ren haben:

Die Kolleg*innen möch­ten sich allen­falls ver­wei­gern? Ihr gutes Recht. Aber dann bit­te kon­se­quent: Ver­wei­gert nicht nur die Amts­hand­lung (in die­sem Fall den Segen für gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re), son­dern gleich auch Euren Lohn. Put your money whe­re your mouth is. (Micha­el Wies­mann am 23.10.2019 auf Face­book)

Die­se Hal­tung ist schäd­lich. Für uns als Kir­che, vor allem als Volks­kir­che. Damit haben die Urheber*innen gezeigt, war­um eine sol­che Gei­stes­hal­tung — wenig­stens so geäus­sert — kei­nen Platz in unse­rer Kir­che haben darf. Immer­hin nicht unter angestellten/bezahlten Amtsträger*innen. (Micha­el Wie­mann am 24.10.2019 auf Face­book)

Sol­che star­ken Wor­te pas­sen nicht wirk­lich zur Bot­schaft von Gott­fried Locher, dass die Schwei­zer Refor­mier­ten sehr gut unter­schied­li­che Posi­tio­nen inte­grie­ren könn­ten:

Es gibt Pro und Kon­tra. Das führt nicht immer gleich zu Spal­tung. Wir haben eine Kul­tur in unse­rer Kir­che, die das aus­hal­ten kann. Und ich bin sehr zuver­sicht­lich dass wir einen guten Weg für alle fin­den, jene mit einem eher kon­ser­va­ti­ve­ren Ehe­ver­ständ­nis und jene mit einem offe­ne­ren. (Gott­fried Locher am 5.11.2019 im Inter­view mit SRF)

Von einer sol­chen Kul­tur, die unter­schied­li­che Posi­tio­nen aus­hal­ten kann, ist in den mei­nungs­bil­den­den Por­ta­len der Refor­mier­ten teils wenig zu spü­ren.

Auf dies​seits​.ch, dem offi­zi­el­len Blog der Zür­cher Refor­mier­ten, erschie­nen in den ver­gan­ge­nen sechs Mona­ten 10 Arti­kel, wel­che alle­samt für die ‘Ehe für alle’ argu­men­tie­ren, und kein ein­zi­ger Arti­kel, der dies­be­züg­lich eine kon­ser­va­ti­ve Hal­tung ver­tritt.

Fast 50 Pfarr­per­so­nen der Zür­cher Kir­che haben sich gegen die ‹Ehe für alle› posi­tio­niert — kei­ner Ein­zi­gen scheint die Mög­lich­keit gege­ben wor­den zu sein, die­se Hal­tung auf dem kan­to­na­len Blog zu erläu­tern.

Ist das die Art und Wei­se, wie unse­re Volks­kir­chen die Mei­nungs­viel­falt ihrer Mit­glie­der prä­sen­tie­ren wol­len? Auf die­sen Umgang mit kon­ser­va­ti­ven Gläu­bi­gen kom­me ich noch zu spre­chen.

Wir hof­fen, dass wenig­stens in ande­ren Kan­to­nal-Kir­chen der neu­en Min­der­heit die Stim­me nicht genom­men wird. Und natür­lich gilt es, deren Gewis­sens­frei­heit zu wah­ren.

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Füllen sich die Kirchen wieder?


by Karl Fred­rick­son, Uns­plash

Wird die gan­ze Sache für die evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen fruch­ten? Wird in Erfül­lung gehen, was sich Caro­li­na Costa und ande­re erhof­fen, näm­lich dass die grös­se­re Nähe zum gesell­schaft­li­chen Kon­sens zu mehr Kir­chen­be­such füh­ren wird? Es gibt Grün­de, wenig opti­mi­stisch zu sein.

Eine Stu­die der Ame­ri­can Psy­cho­lo­gi­cal Asso­cia­ti­on, durch­ge­führt von zwei Wis­sen­schaft­lern der Uni­ver­si­tä­ten Colum­bia und Cali­for­nia brach­te uner­war­te­te Resul­ta­te ans Licht. Bar­nes und Mey­er sind gegen­über kon­ser­va­ti­ven Hal­tun­gen zur Homo­se­xua­li­tät kri­tisch. Im Vor­feld erwar­te­te man, dass die Stu­die zei­gen wür­de, dass Homo­se­xu­el­le in kon­ser­va­ti­ven Kir­chen ein höhe­res Mass an inter­na­li­sier­ter Homo­pho­bie, Sym­pto­men von Depres­si­on und weni­ger psy­chi­sches Wohl­be­fin­den haben wür­den. Über­ra­schen­der­wei­se zeig­te die Stu­die, dass Homo­se­xu­el­le 2,5 Mal wahr­schein­li­cher in eine Kir­che gehen, die ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung gegen­über kri­tisch ein­ge­stellt ist, als in eine Kir­che, die selbst­ge­nannt ‹offen ist für alle›. Die Stu­die kommt zu Schluss:

Das nicht-beja­hen­de reli­giö­se Umfeld zeig­te kei­ne nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf psy­chi­sche Gesund­heit, ein uner­war­te­tes Resul­tat.

Viel­leicht sind die kon­ser­va­ti­ven Kir­chen nicht so ableh­nend oder krank­ma­chend wie man­che ihnen vor­wer­fen? Gemäss die­ser Stu­die suchen sich Homo­se­xu­el­le nicht pri­mär die Kir­chen aus, die selbst­er­nannt offen sind für Homo­se­xu­el­le, son­dern gehen eher in eine kon­ser­va­ti­ve Kir­che. Wenn die­se Stu­die stimmt, könn­ten die Hoff­nun­gen von Costa, Wies­mann und Ande­ren, neu­en Zulauf in die Kir­chen zu erle­ben, bald ent­täuscht wer­den.

Von der ande­ren Sei­te betrach­tet ist die Gefahr gross, dass nun kon­ser­va­ti­ve Chri­sten aus den evan­ge­li­schen Kir­chen aus­tre­ten. Das ist kein Wun­der, wenn man sieht, wie sie behan­delt wer­den.

Der deut­sche Blog­ger Mar­kus Till ermu­tigt in einem Arti­kel vom ver­gan­ge­nen Sams­tag, in den Kir­chen zu blei­ben. In sei­nem Schrei­ben hat Till natür­lich die Situa­ti­on der Kir­che in Deutsch­land im Blick, doch sei­ne Beob­ach­tun­gen haben auch für uns in der Schweiz eine gros­se Rele­vanz:

Im letz­ten Jahr haben mich immer wie­der Stim­men von kon­ser­va­ti­ven Chri­sten aus ganz Deutsch­land erreicht, die sich in ihren lan­des- oder frei­kirch­li­chen Gemein­den an den Rand oder gar hin­aus­ge­drängt füh­len. Tat­säch­lich scheint sich die­ser sub­jek­ti­ve Ein­druck auch objek­tiv zu bestä­ti­gen. Tobi­as Faix hat jüngst berich­tet, dass die Anzahl der Gläu­bi­gen steigt, die auf­grund ihres kon­ser­va­ti­ven Glau­bens aus der evan­ge­li­schen Kir­che aus­tre­ten. In einer aktu­el­len Erhe­bung für die Kir­che von West­fa­len wur­de zudem ermit­telt:

“Das häu­fig­ste Motiv für einen Aus­tritt aus der Kir­che ist die Ansicht, dass die Kir­che nicht mehr das lebt, „was Jesus eigent­lich woll­te“.”

Also nicht die Säku­la­ri­sie­rung, nicht die Kir­chen­steu­er, son­dern die grund­sätz­li­chen Dif­fe­ren­zen beim Jesus­bild sind das Haupt­pro­blem, das Men­schen aus der Kir­che treibt! (Mar­kus Till am 9. Novem­ber 2019)

Wenn die­se Stu­di­en und Aus­sa­gen etwas an sich haben, könn­te die Ent­schei­dung des SEK, die ‹Ehe für alle› zu befür­wor­ten, ein grös­se­res Eigen­goal sein. Wir wer­den es sehen. Ich wün­sche unse­ren Evan­ge­li­schen Kir­chen das Gegen­teil!

Wie kann es dazu kom­men, dass es wie­der auf­wärts geht? Damit will ich mich im näch­sten Abschnitt beschäf­ti­gen.

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Eine Kirche jenseits von ‹links› und ‹rechts›

Pho­to: iStock

Die Grund­fra­ge, der wir hier ins Gesicht schau­en, ist: Wie soll sich die Kir­che gegen­über der Welt ver­hal­ten, in der sie lebt?

Es gibt die Gefahr, sich der­mas­sen stark zu assi­mi­lie­ren und anzu­pas­sen, dass man als Kir­che nicht mehr von der Welt zu unter­schei­den ist. Die zwei­te Gefahr ist der Rück­zug in eine Iso­la­ti­on, wel­che jeden Bezug zur Welt ver­liert. Der beste Weg liegt bei der Dani­el Opti­on, in der die Kir­che sich weder assi­mi­lie­ren lässt, noch sich abschot­tet.

Der bekann­te Pastor und Buch­au­tor Tim Kel­ler, beschreibt die­se Opti­on in einem inter­es­san­ten Arti­kel sehr gut. Die Kir­che in den ersten Jahr­hun­der­ten nach Chri­stus hat­te gemäss Kel­ler eine Kom­bi­na­ti­on von Eigen­schaf­ten, wel­che sie von einer Min­der­heits-Bewe­gung zu einer gesell­schafts­prä­gen­den Kraft wer­den liess. Die Kir­che war:

  1. mul­ti-eth­nisch
  2. radi­kal hin­ge­ge­ben, sich um die Armen und Aus­ge­grenz­ten zu küm­mern
  3. Anti-Gewalt und der Ver­ge­bung ver­pflich­tet
  4. ide­ell und prak­tisch gegen Abtrei­bung und Kin­des-Tötung
  5. revo­lu­tio­när in Bezug auf Sexu­al-Ethik durch Kon­fron­ta­ti­on des libe­ra­len Wer­te­sy­stems mit bibli­schen-kon­ser­va­ti­ven Wer­ten

Die Kir­che war also sowohl anstös­sig wie auch attrak­tiv. Kel­ler erklärt, dass die Kir­che die­se Wer­te leb­te, weil sie sich der Auto­ri­tät der Bibel unter­ord­ne­te. Inter­es­sant ist, dass die­se Wer­te sich nicht in ein ein­zi­ges poli­ti­sches Lager hin­ein­pres­sen las­sen. Die ersten bei­den Punk­te wür­den heu­te dem poli­ti­schen lin­ken Spek­trum zuge­ord­net wer­den, die letz­ten bei­den der kon­ser­va­ti­ven Sei­te. Die Kir­che war also weder poli­tisch ‹links› noch ‹rechts›.

Die­se Art von Kir­che sieht sich als Bot­schaf­ter Got­tes in der Welt. Sie fin­det den Anschluss an ihre Umwelt (lebt also nicht in Iso­la­ti­on) aber kon­fron­tiert sie auch (lebt also nicht in der Assi­mi­la­ti­on). Die­se Art von Kir­che erreicht und ver­än­dert die Men­schen, gera­de weil sie sich von ihrer Umwelt unter­schei­det. Die­se Kir­che liebt und dient ihrer Gesell­schaft, ohne auf fal­sche Wei­se ihre Iden­ti­tät von ihr bestim­men zu las­sen.

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Das wünsche ich den Kirchen

Der barm­her­zi­ge Sama­ri­ter. Aus­schnitt aus dem Codex pur­pu­re­us Rossa­nen­sis, ca. 6. Jh n. Chr.

Die­se Art Kir­che zu sein wün­sche ich mir. Ich wün­sche allen Ver­bän­den und Kir­chen ein neu­es, von der Bibel gepräg­tes Sen­dungs­be­wusst­sein:

So sind wir nun Bot­schaf­ter an Chri­sti statt… (2. Korin­ther 5:20, Teil 1)

Wenn wir uns auf die­se Wei­se von Chri­stus defi­nie­ren las­sen, müs­sen wir uns nicht auf unan­ge­brach­te Wei­se von der Welt bestim­men las­sen, und müs­sen uns auch nicht aus ihr zurück­zie­hen. Wenn wir unse­re Iden­ti­tät von Chri­stus her bezie­hen und defi­nie­ren las­sen, befreit uns das zum hin­ge­bungs­vol­len Dienst an die­ser Welt.

Es geht dabei nicht pri­mär dar­um, mög­lichst viel Zulauf zu haben, son­dern dar­um, Chri­stus und sei­nem Wort treu zu sein. Im Zwei­fels­fall wol­len wir tun, was Er will, nicht was die Welt will.

Aber ich glau­be auch: Wenn die Kir­che jen­seit von Assi­mi­la­ti­on und Abschot­tung nach die­ser drit­ten ‹Dani­el-Art› lebt, wird sie neu­en Zulauf erle­ben. Denn die Men­schen unse­rer Zeit wer­den in die­sen Kir­chen Ori­en­tie­rung fin­den und radi­ka­le Lie­be erle­ben. Die Men­schen wer­den kom­men, weil die Ver­söh­nungs­ein­la­dung Jesu wie­der ins Land hin­aus­ge­ru­fen wird:

…denn Gott ermahnt durch uns; so bit­ten wir nun an Chri­sti statt: Lasst euch ver­söh­nen mit Gott! (2. Korin­ther 5:20, Teil 2)

2 Comments
  1. Avatar
    Markus Widounig 4 Wochen ago
    Reply

    Hal­lo aller­seits, besten dank für die­sen Arti­kel. Am mei­sten gefiel mir die Stu­die: «Über­ra­schen­der­wei­se zeig­te die Stu­die, dass Homo­se­xu­el­le 2,5 Mal wahr­schein­li­cher in eine Kir­che gehen, die ihrer sexu­el­len Ori­en­tie­rung gegen­über kri­tisch ein­ge­stellt ist, als in eine Kir­che, die selbst­ge­nannt ‹offen ist für alle›. »
    Ich selbst mach mir aber nix dar­aus, ich habe die Ein­stel­lung dass man kei­ner Sta­ti­stik trau­en soll als die wel­che man selbst gefälscht hat (;

    Nun traue ich aber dem Wort Got­tes und bin trau­rig über die­se Ent­schei­dung des SEK.
    Wir soll­ten ermahnt sein von der Tat­sa­che dass das Volk Isra­el etli­che male von Gott abge­wi­chen ist und die «rich­ti­gen» Pro­phe­ten wur­den Ermor­det, auf die fal­schen wur­de gehört und Isra­el muss­te viel leid ertra­gen. Nun wird es uns Cht­i­sten bes­ser gehen? Es steht dass zuerst der » Abfall» kom­men muss.
    Ich befürch­te es wird uns noch eini­ges kosten und ich bin bereit wenn der erste Pfar­rer wegen Jesus den Job und Haus ver­liert so wie schon gedroht wur­de. Unser Haus steht offen, wir füt­tern ger­ne Bibel­treue Ehe­ma­li­ge Pfär­rer durch. Hof­fen wir aber das es nicht soweit kommt;)

  2. Avatar
    Regula Lehmann 4 Wochen ago
    Reply

    Span­nend, die Aus­füh­run­gen zur Aus­rich­tung der ersten Chri­sten. Das ent­spricht dem, was ich leben möch­te. Dass homo­se­xu­ell emp­fin­den­de
    Chri­sten sich in Kir­chen wohl füh­len, die nicht allem zustim­men, erstaunt mich nicht. Wer Chri­stus liebt, liebt die Wahr­heit mehr als die eige­ne Befind­lich­keit. Ich wür­de auch nicht in eine Kir­che gehen wol­len, die mir zustimmt, wenn ich fremd­ge­he.

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