Den Glauben verlieren Teil 3: Michael Gungors De-Konversion

Peter Bruderer
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Im Sep­tem­ber 2018 schlägt ein kur­zes Video von Buz­z­feed in den sozia­len Medi­en ein wie eine klei­ne Bom­be. Dar­in berich­tet Sän­ge­rin Lisa Gungor vom Glau­bens­ver­lust, wel­chen sie und ihr Mann Micha­el durch­lau­fen haben. Die Geschich­te von Lisa und Micha­el Gungor ist für mich eine ganz per­sön­li­che. Ich ken­ne Lisa und Micha­el. Vor gut zwei Jah­ren stan­den sie auf der Büh­ne ‹mei­nes› Festi­vals, dem Spring­time Festi­val.

2009 star­tet die Band Gungor ihren kome­ten­haf­ten Auf­stieg durch die christ­li­che Musik­welt. Ihr 2010-er Hit ‹Beau­ti­ful Things› wird in Kir­chen und Jugend­got­tes­dien­sten gesun­gen, ihr Gesicht ziert bald die Umschlä­ge christ­li­cher Maga­zi­ne. Micha­el Gungor wird nicht nur als Künst­ler, son­dern auch als christ­li­cher Vor­den­ker gefei­ert. Und dann die Mel­dung im Video: Er hat sei­nen Glau­ben ver­lo­ren.

Im besag­ten Video­in­ter­view berich­tet Lisa aus ihrem Leben. Bereits mit 20 Jah­ren hei­ra­ten Lisa und Micha­el. Schon bald bekom­men sie eine Anstel­lung als Lei­tungs­per­so­nen in einer gros­sen Kir­che. Die Kir­che bie­tet ihnen vie­le Annehm­lich­kei­ten. Aber der Druck ist gross. Der Druck, Kin­der zu krie­gen. Der Druck, kei­ne Glau­bens­zwei­fel oder Fra­gen haben zu dür­fen. Den Glau­ben erle­ben sie als Trans­ak­ti­on:

Wenn ich gut genug bin, wenn ich genug bete, wenn ich genug glau­be … dann wer­de ich geseg­net, dann krie­ge ich das Baby, dann bekom­me ich das gute Leben. Lisa Gungor — eige­ne Über­set­zung

Auf einer Euro­pa­rei­se wird der Besuch in einem ehe­ma­li­gen Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu einem ein­schnei­den­den Erleb­nis und wirft gros­se Fra­gen bezüg­lich der Güte Got­tes auf. Lisa und Micha­el ver­las­sen ihre Kir­che und zie­hen nach Den­ver. Hier nimmt eine unauf­halt­sa­me Glau­bens-Dekon­struk­ti­on ihren Lauf bis zu dem Moment, an dem Micha­el sei­ner Frau offen­bart, dass er nicht mehr an Gott glaubt.

 

Als ich im Früh­ling 2017 den Ver­trag mit Gungor für ihren Auf­tritt in der Schweiz unter­schrei­be, weiss ich um die Gerüch­te rund um Micha­el. Auf diver­sen kirch­li­chen Nach­rich­ten­por­ta­len in den USA sind gewis­se unor­tho­do­xe theo­lo­gi­sche Hal­tun­gen von Micha­el the­ma­ti­siert wor­den etwa zu Fra­gen von Schöp­fung und Evo­lu­ti­on. Als Ver­an­stal­ter ist für mich eigent­lich immer klar: Man soll­te den Leu­ten mehr ver­trau­en als miss­trau­en. Ich schät­ze Gungors als gross­ar­ti­ge Song­wri­ter und exzel­len­te Musi­ker. Zudem habe ich gros­sen Respekt davor, wie Lisa und Micha­el ihr vol­les Ja zu ihrem zwei­ten Kind Lucet­te gefun­den haben, wel­ches uner­war­tet mit dem Down Syn­drom gebo­ren wor­den ist.

Rekonstruktion als Mystiker

Anders als bei Bart Cam­po­lo, über des­sen Dekon­struk­ti­on zum Athe­is­mus wir auf unse­rem Blog berich­ten, ist der Athe­is­mus für Micha­el Gungor nicht das Ende der Rei­se. Kurz nach dem Erschei­nen des Video­clips mit Lisa im Sep­tem­ber 2018 stellt Micha­el in einem ein­fa­chen Face­book­post klar:

I am not a Athe­ist. Micha­el Gungor

In den Kom­men­ta­ren zum Post prä­zi­siert er wei­ter:

Ihr könnt mich jetzt als Mysti­ker betrach­ten. Jeg­li­cher Gott, der kon­zep­tua­li­siert wer­den kann, ist nicht, der ‹Ich bin›. Micha­el Gungor — eige­ne Über­set­zung

Im Febru­ar 2019 reicht er noch wei­te­re Klä­run­gen nach:

Wer ist Micha­el Gungor über­haupt? Ist er ein christ­li­cher Lob­preis­lei­ter? Ein aus­ge­laug­ter Agno­sti­ker? Ein Athe­ist? Ein Mysti­ker? … Ich habe mei­nen Glau­ben für eine gewis­se Zeit ver­lo­ren und habe Musik dar­über geschrie­ben. Dann habe ich ange­fan­gen, die Ein­heit in allen Din­gen zu sehen und dar­über zu schrei­ben. Micha­el Gungor — eige­ne Über­set­zung

Im Rah­men mei­ner Nach­for­schun­gen ent­decke ich, wie Per­so­nen, wel­che Micha­el beson­ders nahe ste­hen, ihn manch­mal unter dem Namen ‹Vish­nu Dass› anspre­chen. Micha­el hat sogar ein eige­nes Face­book­pro­fil unter die­sem Namen. Was hat es mit die­sem Namen auf sich? Mike McHar­gue ali­as ‹Sience Mike› ist ein guter Freund von Micha­el Gungor. Die­ser erklärt in einem Online-Forum, wie es zu die­sem neu­en Namen für Micha­el gekom­men ist:

Mein bester Freund, Micha­el Gungor sah, wie sein Name zu einer Mar­ke in der christ­li­chen Medi­en­welt gemacht wur­de. Das gab ihm eine eigen­ar­ti­ge Bezie­hung zu sei­nem Namen, vor allem, als er nicht mehr Christ war. Wie er so auf sei­ner spi­ri­tu­el­len Rei­se unter­wegs war, ent­deck­te er die Leh­ren des Bud­dhis­mus und Hin­du­is­mus als hilf- und lehr­reich für sich. Einer der Leh­rer, wel­che ihm hal­fen, war Ram Dass… Ram Dass beschloss, Micha­el Gungor einen neu­en Namen anzu­bie­ten. Ein Moment, der für Micha­el von tie­fer Bedeu­tung war. Mike McHar­gue — eige­ne Über­set­zung

Per­so­nen, wel­che sich inten­si­ver mit der Geschich­te der Pop­mu­sik aus­ein­an­der­set­zen, wer­den irgend­wann über den Namen Ram Dass stol­pern. Auch Ram Dass hat frü­her anders geheis­sen, näm­lich Richard Alpert. Er ist eine Leit­per­son der Hip­pie­be­we­gung. 1963 wird er als Pro­fes­sor der renom­mier­ten Har­vard Uni­ver­si­tät auf­grund von Expe­ri­men­ten mit LSD ent­las­sen. 1967 reist er nach Indi­en, kon­ver­tiert zum Hin­du­is­mus und erhält sel­ber sei­nen neu­en Namen: Ram Dass (= «Die­ner Got­tes»). 1971 erscheint sein Buch ‹Be Here Now›, wel­ches zu einem der wich­ti­gen Bücher der Hip­pie-Bewe­gung wird. Ein Zeu­ge davon ist das vom Buch inspi­rier­te Lied ‹Be Here Now›, wel­ches Beat­les-Mit­glied Geor­ge Har­ri­son 1973 publi­ziert haben.

Ram Dass, Vor­den­ker der Hip­pie-Bewe­gung. Quel­le ramd​ass​.org

Das atheistische Abendmahl

Es wird klar, dass Micha­el Gungor eine wei­te Rei­se hin­ter sich hat: Vom talen­tier­ten Lob­preis­lei­ter in einer Kir­che, über den hoch­ge­lob­ten Vor­den­ker der pro­gres­si­ven US-Chri­sten, den Athe­isten, bis hin zum hin­du­isti­schen Mysti­ker.

Auf sei­nen diver­sen Pod­casts ist aktu­ell das für den Hin­du­is­mus zen­tra­le The­ma der ‹Non­dua­li­tät› domi­nant. Es ist das, was im Wesent­li­chen moni­stisch-pan­the­isti­sche Reli­gio­nen vom christ­li­chen The­is­mus unter­schei­det. Neben der Musik und der inhalt­li­chen Arbeit mit dem ‹Lit­ur­gist Pod­casts› bie­tet er gegen Hono­rar ’spi­ri­tu­el­le Rei­se­be­glei­tun­gen› an.

Wirk­lich auf­schluss­reich ist für mich der Ein­blick in eine Zusam­men­kunft von ‹Lit­ur­gist›, wel­che Ende 2018 in Nash­ville statt­ge­fun­den hat. Eine Bekann­te von Micha­el, wel­che sich sel­ber als ‹Sex-Witch›, also als ‹Sex-Hexe›, bezeich­net, berich­tet in einem kur­zen Video von die­ser gemein­sa­men Ver­samm­lung (ich ver­zich­te hier bewusst auf eine Ver­lin­kung):

Ein paar Stun­den spä­ter, kurz vor dem Beginn der athe­isti­schen Eucha­ri­stie, lief Vish­nu zu mir her­über und frag­te: «Willst du Vapor (Anmer­kung: ein bekann­tes Lied der Band Gungor) sin­gen?» Ich habe mei­ne eige­ne Stim­me seit Jah­ren nicht mehr so gehört. Mit dem Ver­las­sen der insti­tu­tio­nel­len Kir­che, haben so vie­le von uns gemeint, wir müss­ten Tei­le von uns zurück­las­sen und akzep­tie­ren, dass solch ‹Hei­li­ge Momen­te› uns nie mehr fin­den wer­den … Viel­leicht geht es dir wie mir: Du ver­misst nicht, zu WEM du damals gesun­gen hast, aber du ver­misst, wie es sich ange­fühlt hat … Ich bin da, um dich an die Wie­der­her­stel­lung aller Din­ge zu erin­nern. Viel­leicht hast du auch schon Ähn­li­ches gehört, aber ich möch­te dir heu­te sagen, was der Unter­schied ist, wor­in die Wahr­heit besteht: In unse­ren ehe­ma­li­gen Gefäs­sen hat die ‹Ursa­che› für das Wun­der, den Durch­bruch, die Ver­bin­dung immer den Raum ver­las­sen. Es hat immer geheis­sen: Gott habe dies getan. Jetzt wis­sen wir es bes­ser: Wir machen dies zusam­men mit und für und durch ein­an­der. Eige­ne Über­set­zung

Auf eine Rück­fra­ge, zu wem sie das Lied wäh­rend dem Abend­mahl gesun­gen habe, schreibt die besag­te Sex-Hexe, sie habe es zu sich sel­ber und zu ihrem Kör­per gesun­gen.

Das athe­isti­sche Abend­mahl in Nash­ville. Im Vor­der­grund Micha­el Gungor mit Gitar­re, im Hin­ter­grund die selbst­er­klär­te Sex-Witch am Gesang. Brot und Wein ste­hen bereit für das Abend­mahl. (Screen­shot)

Gleiches Vokabular, unterschiedlicher Inhalt

Wohin kann der Weg des ‹pro­gres­si­ven› Chri­sten­tums einen Men­schen füh­ren? Im Fall von Micha­el Gungor endet er an einem Ort, wo ein zutiefst christ­li­ches Ritu­al wie das Abend­mahl eine humanistisch/atheistische Umdeu­tung bekommt und Men­schen mit bewuss­ter okkul­ter Ver­strickung zur Mit­wir­kung ein­ge­la­den sind. Jesus selbst hat das Abend­mahl ein­ge­setzt, damit wir Chri­sten uns dar­an erin­nern, wie er sein Leben als ein Opfer für uns gab (Mt. 26:26 – 28). Die Umdeu­tung eines solch tie­fen christ­li­chen Ritu­als zu erle­ben, ver­letzt mich in mei­nem Glau­ben zutiefst.

An die­ser Geschich­te wird auch eine Grund­pro­ble­ma­tik unse­rer Zeit sicht­bar, näm­lich dass man sich immer weni­ger dar­auf ver­las­sen kann, dass Men­schen einem bestimm­ten Wort den glei­chen Bedeu­tungs­in­halt bei­mes­sen. Kern­be­grif­fe des christ­li­chen Glau­bens wie zum Bei­spiel ‹Kreuz›, ‹Chri­stus›, ‹Auf­er­ste­hung›, ‹Sün­de›, ‹Erlö­sung› oder eben ‹Abend­mahl› wer­den teils so unter­schied­li­che Bedeu­tun­gen zuge­wie­sen, dass es mög­lich scheint, dass zwei unter­schied­li­che Reli­gio­nen unter Ver­wen­dung des glei­chen Voka­bu­lars ope­rie­ren.

Wohin führt die progressive christliche Reise?

Die­se Fra­ge beschäf­tigt mich. Immer wie­der habe ich bei pro­gres­si­ven Wort­füh­rern im deutsch­spra­chi­gen evan­ge­li­ka­len Umfeld den Ein­druck, dass sie sich nicht ger­ne in die Kar­ten blicken las­sen. Fragt man zu kon­kre­ten Fra­gen von Theo­lo­gie, Ethik oder Fröm­mig­keit nach, so wird oft auf Chri­stus als Ver­bin­der aller Chri­sten ver­wie­sen. Theo­lo­gie, Ethik und Fröm­mig­keit wer­den bewusst zurück­ge­stuft, weil, so mei­ne Ver­mu­tung, sie mög­li­cher­wei­se als Gefähr­dung für die Ein­heit der Chri­sten emp­fun­den wer­den. Qua­si: Solan­ge jemand Chri­stus-beken­nend ist, soll es nicht dar­auf ankom­men, was er glaubt (Theo­lo­gie), wie er lebt (Ethik), wie er Gott sieht (Fröm­mig­keit). Ganz ehr­lich: Ich traue die­sem Vor­ge­hen nicht.

Mar­tin Benz, der in den ver­gan­ge­nen Jah­ren den theo­lo­gi­schen Kurs am IGW mass­ge­bend mit­ge­prägt hat, spricht in einem kürz­lich erschie­ne­nen Move­cast davon, dass der ‘pro­gres­si­ve Lei­ter’ nicht zu weit vor­aus­ei­len darf, weil die­ser sonst zum Mär­ty­rer wird – aus der Stadt gejagt und gestei­nigt wird. Er wol­le mit sei­nen Move­casts die Leu­te mit­neh­men auf eine span­nen­de Rei­se der Erneue­rung, und sich gleich­zei­tig nicht so weit ent­fer­nen in sei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­on, damit er wei­ter­hin Men­schen mit­neh­men kann.

Ich möch­te Mar­tin auf kei­nen Fall unter­stel­len, sei­ne Rei­se habe den glei­chen End­punkt wie die­je­ni­ge von Micha­el Gungor. Und ich weiss, dass er das sel­ber auch ent­schie­den in Abre­de stel­len wür­de. Doch seit ich sehe, wo die pro­gres­si­ve Rei­se für eini­ge ihrer Leit­fi­gu­ren endet, wecken sol­che Aus­sa­gen wie die­je­ni­ge von Mar­tin bei mir ein deut­li­ches Unbe­ha­gen.

Ist es mir nicht zumut­bar, zu erfah­ren, wohin die Rei­se geht? Geht man ein­fach davon aus, dass die evan­ge­li­ka­le Basis noch nicht bereit ist für die Über­zeu­gun­gen, die man inner­lich schon hat? Jeden­falls wünsch­te ich mir doch sehr, dass auf Mogel­packun­gen und Sala­mi­tak­tik ver­zich­tet wür­de!

Die progressive Affinität zu östlichen Religionen

Die Musik von Lisa und Micha­el Gungor bleibt gut. Und ich wün­sche Lisa und Micha­el von Her­zen nur das Beste. Was aber den Glau­ben betrifft, leben wir mitt­ler­wei­le auf zwei ver­schie­de­nen Pla­ne­ten. Nach sei­ner Dekon­struk­ti­on scheint Micha­el sei­nen neu­en Glau­ben auf der Grund­la­ge einer völ­lig neu­en Welt­sicht auf­ge­baut zu haben.

Micha­el ist nicht Athe­ist, aber wie es aus­sieht auch nicht Christ. Doch die­se Tat­sa­che hält pro­gres­si­ve Leit­fi­gu­ren im christ­li­chen Seg­ment nicht davon ab, Micha­el Gungor als einen der ‹ihren› zu sehen. Fleis­sig lässt man sich gegen­sei­tig in Blogs, Pod­casts und Podi­en zu Wort kom­men, klopft sich gegen­sei­tig auf die Schul­ter. Und das hat mei­ner Mei­nung nach einen Grund. Egal ob Richard Rohr, Bryan Mc Lar­ren, Rob Bell, Nadia Bolz-Weber und wie sie noch heis­sen: Die christ­lich-pro­gres­si­ve Eli­te in den USA hat schon vor Jah­ren ihre Abgren­zung gegen­über den öst­li­chen Reli­gio­nen und Gei­stes­prak­ti­ken auf­ge­ge­ben. Dies, obwohl sich das christ­li­che Got­tes­bild und das Kon­zept von Erlö­sung fun­da­men­tal unter­schei­det von den Erlö­sungs­kon­zep­ten, wie wir sie in öst­li­chen Reli­gio­nen fin­den. Micha­el Gungor ist einer der ‹ihren›, weil letzt­end­lich die glei­che Welt­sicht geteilt wird, viel­leicht noch mit etwas mehr oder weni­ger ‹from­mem› Voka­bu­lar ver­setzt.

Bil­der­ga­le­rie: Gungor am Spring­time Festi­val 2017:

gungor_springtimefestival_2017

2 Comments
  1. Avatar
    helmut w-k 2 Monaten ago
    Reply

    «Glei­ches Voka­bu­lar, ver­schie­de­ner Inhalt» — so konn­te man sei­ner­zeit auch die «moder­ne Theo­lo­gie» (Bult­mann etc.) beschrei­ben. Die Evan­ge­li­ka­len haben sich damals dage­gen gestemmt und auf dem alten Inhalt bestan­den.

    Und heu­te? Gungor ist nicht Bult­mann, es geht um eine ganz ande­re Front. Aber eben um eine Front. Da muss klar benannt wer­den, wor­um es geht, und auch schon mal abge­grenzt wer­den.

  2. Avatar
    Alexander Pollhans 2 Monaten ago
    Reply

    „Glei­ches Voka­bu­lar, unter­schied­li­cher Inhalt“. Die­ser eine Satz macht m. E. deut­lich, was hier pas­siert: der Adres­sat des Wohl­fühl­lob­preis war im schlimm­sten Fall die eige­ne „ange­neh­me Emo­ti­on“. Zu den Dekon­ver­sio­nen, die uns aus der US-Ame­ri­ka­ni­schen Welt die letz­ten 8 Wochen „beschäf­tigt“ haben (Joshua Har­ris und Mar­ty Sam­pson), bemerkt J. L. Coo­per in einem FB Post war­nend: „We must STOP making wor­ship lea­ders and thought lea­ders or influ­en­cers or cool peop­le or “rele­vant” peop­le the most influ­en­ti­al peop­le in Chri­sten­dom. (…) I’ve been say­ing for 20 years(and see­med pro­bab­ly qui­te judgmen­tal to some of my peers) that we are in a dan­ge­rous place when the church is loo­king to 20 year old wor­ship sin­gers as our source of truth. We now have a church cul­tu­re that learns who God is from sin­ging modern prai­se songs rather than from the tea­chings of the Word. I’m not being rude to my wor­ship lea­der friends (many who would agree with me) in say­ing that sin­gers and musi­ci­ans are good at com­mu­ni­ca­ting emo­ti­on and fee­ling. We crea­te a moment and a vehi­cle for God to speak. Howe­ver, sin­gers are not always the best peop­le to wri­te solid bible truth and doc­tri­ne. Some­ti­mes we are too young, too igno­rant of scrip­tu­re, too unawa­re, or too uncon­cer­ned about the puri­ty of scrip­tu­re and the holi­ness of the God we are sin­ging to.“ (https://​www​.face​book​.com/​2​8​5​0​1​8​1​5​1​5​2​0​7​7​6​2​/​p​o​s​t​s​/​2​8​9​9​2​0​6​2​7​6​9​7​1​9​5​2​?​s​f​n​s​=mo)

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